Der geplante Radweg auf dem Elbstrand wird vorerst nicht kommen. Foto: Mats Mumme
Der geplante Radweg auf dem Elbstrand wird vorerst nicht kommen. Foto: Mats Mumme

Die Pläne für den Radweg am Elbstrand werden vorerst nicht umgesetzt. Die Grünen distanzierten sich von dem Plan, den sie gemeinsam mit der SPD entwickelten.

Die Gegner des Radweges an der Elbe haben ihr Ziel erreicht: Aus den Plänen für einen Radweg am Hamburger Elbstrand wird vorerst nichts. Die Grüne Bürgerschaftsfraktion will sich in der Altonaer Bezirksversammlung bei der Abstimmung über das Vorhaben enthalten. Somit sei eine Mehrheit für den Antrag ausgeschlossen.

Eva Botzenhart von den Grünen gegenüber dem NDR: „Wir sind die Partei, die sich für Bürgerbegehren stark gemacht hat. Darum können wir uns nicht einfach über die Meinung der Hamburger hinwegsetzen.“

Dirk Lau vom ADFC Hamburg kommentiert: „Es ist enttäuschend, dass die Grünen bei Gegenwind einknicken.“ Der ADFC hätte es begrüßt, wenn sich die zuständigen Fachbehörden mit einer Lösung für die Schiebestrecke in Övelgönne und auch für die fehlende Barrierefreiheit beschäftigt hätten. „Wir bedauern es, dass die Bezirkspolitik vor dem emotionalen Protest von lauten, teilweise hysterischen Besitzstandswahrern eingeknickt ist und eine rationale Prüfung der Verkehrssituation am Strand damit ablehnt“, so Lau weiter.

Die Bürgerinitiative „Elbstrand retten“ hatte innerhalb weniger Wochen über 13.000 Unterschriften gegen das Vorhaben vorgelegt und somit ein Bürgerbegehren zustande gebracht. Die Pläne für den Radweg hatten in den vergangenen Monaten für kontroverse Diskussionen gesorgt.

sam

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Der perfekte Platz für einen Sonnenaufgang? Das ist für Sarah Kneipp, Jahrgang 1995, eine 140 Meter hohe Windkraftanlage, die sie natürlich selbst hinaufgeklettert ist. Auf Berge steigt sie aber auch gern. Außerdem könnte sie einem - als Unternehmen, aber bestimmt auch privat - selbst mitten in der Nacht ohne Probleme aus der Patsche helfen. Denn schnelle und richtige Entscheidungen treffen, das hat Sarah in der professionellen Beschäftigung mit Krisenkommunikation in den PR-Abteilungen mehrerer Unternehmen gelernt – darunter ein Hersteller von Windkraftanlagen. Wegen Benni, ihrem griechischen Straßenhund, ist sie seit einiger Zeit überdurchschnittlich viel vor der Tür und testet nebenbei das ein oder andere Sushi-Restaurant in Hamburg.