Der Regisseur Wim Wenders
Der Regisseur Wim Wenders "Der Himmel über Berlin"Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

Heute Abend wird in Hamburg im Rahmen des Filmfests Hamburg der Douglas-Sirk-Preis an Regisseur Wim Wenders verliehen.

Wim Wenders erhält heute Abend in Hamburg den Douglas-Sirk-Preis. Seine Werke stünden wie die kaum eines anderen Regisseurs für deutsches Autorenkino, so die Begründung der Jury. Außerdem gebe es in seinem Schaffen immer wieder Bezüge zu Hamburg und Norddeutschland. Nach der Preisverleihung feiert sein neuer Film „Submergence“ mit Oscar-Gewinnerin Alicia Vikander und James McAvoy in den Hauptrollen Deutschland-Premiere. Der Liebesfilm nach dem Roman von J. M. Ledgard soll im Februar in die Kinos kommen.

Über den Douglas-Sirk-Preis

Seit 1995 wird im Rahmen vom Filmfest Hamburg der Douglas-Sirk-Preis an Persönlichkeiten verliehen, die sich um Filmkultur und Filmbranche verdient gemacht haben. Clint Eastwood nahm die Auszeichnung im Jahr 1995 als erster Preisträger entgegen.

Namensgeber des Preises ist Douglas Sirk, der als Hans Detlef Sierck in Hamburg geboren wurde, 1937 in die USA emigrierte und sich in Hollywood zunächst als Drehbuchautor versuchte. Erste Erfolge als Regisseur feierte Sirk mit dem Melodrama „Summer Storm“. In den Folgejahren dreht er mit „In den Wind geschrieben“, „Zeit zu leben und zu sterben“ und „Solange es Menschen gibt“ weitere erfolgreiche Filme dieses Genres.

Bisherige Preisträger*innen:

Clint Eastwood (1995), Stephen Frears (1996), Jodie Foster (1997), Peter Weir (1998), Jim Jarmusch (1999), Wong Kar-Wai (2000), Majid Majidi (2001), Aki Kaurismäki (2002), Isabelle Huppert (2003), François Ozon (2004), Zentropa (2005), Gérard Depardieu (2006), David Cronenberg (2007), Atom Egoyan (2008), Julian Schnabel (2010), Andreas Dresen, Peter Rommel (2011), Kim Ki-duk (2012), Tilda Swinton (2013), Fatih Akin (2014), Catherine Deneuve (2015)

ilu/dpa