#FINKaboutit: Tag des inhaftierten Schriftstellers. Weltweit sind heute über 300 Medienschaffende in Haft.
#FINKaboutit: Tag des inhaftierten Schriftstellers. Weltweit sind heute über 300 Medienschaffende in Haft. Foto: Pixabay/Engin Akyurt

Presse- und Meinungsfreiheit sind die Basis einer freien, demokratischen Gesellschaft. Der „Tag des inhaftierten Schriftstellers“ (15. November) erinnert daran, wie viele Journalisten und Autoren willkürlich gefangen genommen werden.

Vor 37 Jahren hat die Schriftstellervereinigung PEN den Tag des inhaftierten Schriftstellers ins Leben gerufen. Denn in vielen Ländern sind Autoren, Songwriter, Lyriker, Journalisten und Medienschaffende inhaftiert – und das nur, weil sie ihren Job gemacht haben.

2016 waren zum Beispiel weltweit 142 Schriftsteller, 32 Lyriker und 28 Songwriter hinter Gittern. Laut Reporter ohne Grenzen sind zurzeit sogar mehr als 300 Medienschaffende weltweit in Haft.

#FINKaboutit: In vielen Ländern sind Schriftsteller und Journalisten in Gefahr.
#FINKaboutit: In vielen Ländern sind Schriftsteller und Journalisten in Gefahr. Grafik: Christoph Petersen
Vorheriger ArtikelG20-Plünderer bekommt Bewährung
Nächster ArtikelPodcast-Nacht in der Elphi
Talika Öztürk, Jahrgang 1995, hasst nichts mehr als Käse, außer Rassismus - und der ist ja auch Käse. Snapchat steht bei der Berlinerin irgendwo kurz vor gutem Essen und Trinken. Sie liebt (viele!) Sneaker, gute Laune und Lakritz. Den Bachelor in Publizistik und Politik im Gepäck, sammelte Talika berufliche Erfahrung in einer Werbeagentur und im Theater. Ansonsten setzt die Älteste von drei Schwestern ihre journalistischen Schwerpunkte in den Bereichen Kultur und Politik. Die ersten vier Jahre ihres Lebens verbrachte sie in Istanbul, aber ihr Türkisch ist etwas eingerostet.
Christoph Petersen, Jahrgang 1989, liebt Bahnfahren und zahlt gerne seinen Rundfunkbeitrag. Spießig? Von wegen: Der Wiesbadener war sogar schon mal in der „Neon" als Single bei den „Ehrlichen Kontaktanzeigen“. Nach seinem Politik- und Soziologie-Studium in Mainz arbeitete Christoph als Hörfunkredakteur und -Moderator für hr1, bevor er sein Volontariat bei einer Produktionsfirma für Dokumentarfilme abschloss. Jetzt lebt er in der „Barmbronx" im Osten Hamburgs und bummelt lieber über den Flohmarkt beim Museum der Arbeit als über den in der Schanze. Dort sucht er vor allem nach alten Schallplatten, die Kindheitserinnerungen wecken.