Ob das kommende Sturmtief so starke Auswirkungen und eine Sturmflut zur Folge haben wird wie
Der Hamburger Fischmarkt unter Wasser: Ob das kommende Sturmtief so starke Auswirkungen und eine Sturmflut zur Folge haben wird wie "Axel" zu Jahresbeginn, ist noch offen. Foto: Daniel Reinhardt/dpa

Am Donnerstag zieht ein Sturmtief über Deutschland hinweg. Wie stark Hamburg davon betroffen sein wird, ist noch unklar. Wir verraten zwei mögliche Szenarien – und wie die Aussichten zum Wochenende sind.

Ein Sturmtief kündigt sich an. „Sicher ist, dass es kommt“, so Alexander Hübner vom Hamburger Institut für Wetter- und Klimakommunikation. Ab Donnerstag früh kann es in Deutschland zu orkanartigen Böen im Flachland kommen, wegen denen auch mit Verkehrsbehinderungen und Zugausfällen zu rechnen sei, so Hübner.

Mögliche Szenarien für Hamburg

Die konkrete Wetterlage für Hamburg können die Experten jedoch noch nicht genau vorhersagen. Bislang gibt es zwei mögliche Szenarien: Entweder zieht das Sturmtief am Donnerstag mit seinem Kern über Hamburg hinweg. Für die Stadt würde das relativ wenige Auswirkungen bedeuten, da es die stärksten Böen immer südlich des Kerns gibt. In diesem Fall würde es den Norden Niedersachsens am stärksten treffen. In Hamburg kann es laut Hübner dann passieren, dass die Elbe über die Ufer tritt.

Oder aber es tritt das zweite Szenario ein, bei dem das Tiefdruckgebiet die dänische Grenze passiert und Hamburg „voll im Sturmtief“ liegen würde. Dann müsste mit starken Böen, erheblichen Verkehrsbehinderungen und einer Sturmflut gerechnet werden. Beide Wetterszenarien sind zum Stand am Dienstagvormittag noch offen – erst im Laufe des Tages oder am Mittwoch wissen die Experten und die Hamburger mehr.

Da das kommende Tiefdruckgebiet ein sogenannter „Schnellläufer“ ist, entspannt sich die Wetterlage bereits am Freitag wieder. Das Wochenende wird ruhig, so Hübner. Es bleibt aber dennoch wechselhaft.

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Zu jedem Bier bestellt sich Lesley-Ann Jahn, Jahrgang 1992, einen Strohhalm — der verbessert angeblich den Geschmack. Auch sonst fällt die gebürtige Itzehoerin, die für ihr Germanistik-Studium nach Hamburg gezogen ist, knallharte Urteile in den Szenevierteln. Als Redakteurin für einen Hamburger Zeitschriftenverlag schaute sie zum Beispiel kritisch in die Küchen und auf die Ladentheken der Stadt. Als sie einmal für einen Artikel 30 Tage lang vegan, koffein- und alkoholfrei leben musste, litt sie dabei entsetzlich am Kaffeeentzug. Lesleys Freunde kommen bei ihr in den Genuss von selbstgemachten Kuchen und gesunden Gerichten.