Ausblick Hamburg
Der Ausblick vom Altonaer Balkon. Foto: Thoya Urbach

Bis zu 17.000 Touristen drängen sich täglich auf der Plaza der Elbphilharmonie. Entspannt den Ausblick zu genießen ist kaum möglich. Aber es muss ja nicht immer die Elphi sein. Wir zeigen euch sieben Plätze, von denen ihr die Aussicht auf Hamburg genießen könnt – kostenlos und ohne Wartezeit.

1. Park Fiction

Den künstlich angelegten Park findest du oberhalb vom Hamburger Fischmarkt, auf dem Dach einer Sporthalle. Der Spot eignet sich perfekt zum Basketball spielen. Mit Blick auf Elbphilharmonie, Landungsbrücken und Fischmarkt kann man gut entspannen. Hier triffst du vor allem jüngere Leute – und kaum Touristen.

Der Park Fiction liegt direkt am Hamburger Fischmarkt. Foto: Paula Loske-Burkhardt

2. Dockland

Besonders gut mit der Fähre zu erreichen und trotzdem nichts für Bewegungsmuffel: 140 Stufen geht es hoch auf die Aussichtsplattform des Gebäudes, das an die Form eines Schiffes erinnert. Direkt am Wasser gelegen reicht der Ausblick vom Containerterminal Burchardkai im Westen, über die Köhlbrandbrücke bis hin zur Elbphilharmonie im Osten.

Dockland Hamburg
Wer den Ausblick vom Dockland genießen möchte, muss zuerst 140 Stufen hinaufsteigen. Foto: Paula Loske-Burkhardt

3. Altonaer Balkon

Wer es etwas entspannter und grüner mag, kann es sich auf dem Altonaer Balkon gemütlich machen. Hier genießt du eine ähnliche Aussicht wie vom Dockland, kannst dich aber entspannt hinsetzen und eine Pause einlegen.

Altonaer Balkon Hamburg
Die Rasenflächen des Altonaer Balkons bieten sich für eine Verschnaufpause an. Foto: Thoya Urbach

4. IKEA Altona

Wenn du das nächste Mal beim IKEA in Altona bist, dann nimm Hotdog oder Köttbullar doch mal mit aufs Dach. Von hier hast du einen tollen Ausblick von Altona bis hin nach Winterhude.

Parkdeck Altona Ausblick
Vom obersten Parkdeck des IKEA Altona kann man bis zum Stadtpark in Winterhude schauen. Foto: Thoya Urbach

5. Aussichtspunkt Alter Elbtunnel

In Steinwerder, gegenüber der Landungsbrücken, hast du einen tollen Ausblick auf die Elbphilharmonie und Hamburgs Skyline. Der Aussichtspunkt ist zu Fuß und mit dem Rad durch den Alten Elbtunnel oder mit der Musical-Fähre erreichbar – Touristen kommen nur selten hierher.

Durch den Alten Elbtunnel gelangt man auf die andere Elbseite und sieht die Landungsbrücken aus einer neuen Perspektive. Foto: Lennart Albrecht

6. Energieberg Georgswerder

Dieser Aussichtspunkt im Grünen entstand während der Internationalen Bauausstellung. Auf der umgestalteten Mülldeponie erstreckt sich nun ein 900 Meter langer Rundweg in 40 Metern Höhe. Von hier kannst du Hamburg aus einer anderen Perspektive betrachten: Der Blick reicht vom Hafen und der Innenstadt bis zu den Harburger Bergen.

Energieberg Georgswerder
Unter dem Energieberg in Georgswerder befindet sich ein Müllberg. Foto: IBA Hamburg GmbH / Bente Stachowske

7. Planetarium Hamburg

Einen einmaligen Ausblick über den Stadtpark und die Skyline der Stadt bietet die Aussichtsplattform des Planetariums. Nach oben kommst du zu Fuß oder mit dem Aufzug.

Planetarium Hamburg
Die Aussichtsplattform des Planetariums befindet sich im achten Stock. Foto: Roman Ritter
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Paula Loske-Burkhardt, Jahrgang 1995, dippt gerne italienische Pizza in Apfelmus. Bislang war PR ihr Spezialgebiet: Ihren Bachelor in Öffentlichkeitsarbeit und Unternehmenskommunikation machte sie an der FH Kiel. Während des Studiums hat sie bei einer Fluggesellschaft und in der Pressestelle der Hochschule gearbeitet. Der höchste Berg, den sie je bestiegen hat, ist über 4000 Meter hoch und steht auf Borneo, jedes Jahr wandert und klettert sie in den Alpen. Sie hat ein Jahr in Brasilien gelebt und reist auch sonst gern durch Lateinamerika. Unterwegs übernachtet sie auf den Couches von Fremden. In Griechenland hat sie drei Tage bei einer 90-Jährigen und deren Sohn gewohnt, obwohl sie sich mit beiden rein gar nicht verständigen konnte. Immerhin musste sie so nicht am Strand schlafen. pal
Als Fitnesstrainerin spornt Thoya Maria Urbach, Jahrgang 1994, mehrmals in der Woche bis zu 30 Leute zu Höchstleistungen an. Studiert hat sie Kulturwissenschaften in Lüneburg und Barcelona und dabei das Schreiben für sich entdeckt. Bei der „Brigitte“ hospitierte sie in der Onlineredaktion. Während eines Praktikums in der Unternehmenskommunikation bei Deutschlands größter Containerreederei faszinierte sie die Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen aus der ganzen Welt. Die Hamburgerin schippert in ihrer Freizeit gerne mit der Fähre über die Elbe, ist aber auch in anderen Städten unterwegs – etwa in St. Petersburg. Denn etwas Russisch kann sie auch. Kürzel: tmu