Brand in Hoheluft
Brand in Hoheluft: 52 Kräfte der Feuerwehr waren im Einsatz. Foto: Melina Deschke

Bei einem Brand im Stadtteil Hoheluft-West wurden sechs Personen verletzt. Die Feuerwehr brachte das Feuer schnell unter Kontrolle. Trotzdem sind Teile des Hauses nicht mehr bewohnbar.

Im Hamburger Stadtteil Hoheluft-West hat in der Nacht zu Dienstag ein Mehrfamilienhaus gebrannt. Mehrere Anwohner meldeten der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg den Wohnungsbrand. Wie die Feuerwehr mitteilte, erlitten sechs Personen Verbrennungen und Rauchgasvergiftungen und wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Eine etwa 50-jährige Frau wurde wegen der Schwere ihrer Verletzungen in eine Spezialklinik für Brandverletzungen gebracht.

Das Feuer war im ersten Stock des Wohnhauses ausgebrochen. Mehrere Anwohner hatten die Feuerwehr angerufen, als sie Flammen und Rauch bemerkten. Durch die starke Rauchentwicklung waren auch die Bewohner der darüber liegenden Wohnungen in Gefahr.

Anwohner mussten ihre Wohnungen verlassen

Für sechs Personen aus dem Brandobjekt und aus benachbarten Wohnungen organisierte die Polizei eine Unterbringung in Ausweichquartiere, da ihre Wohnungen durch die Einwirkung von Rauchgasen zum Teil für unbewohnbar erklärt werden mussten.

Der Brand konnte innerhalb einer halben Stunde gelöscht werden. Während des Einsatzes verletzten sich zwei Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr leicht. Insgesamt waren 52 Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr und Freiwilliger Feuerwehr vor Ort. Die Brandursache ist bisher nicht bekannt.

pal/dpa

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Paula Loske-Burkhardt, Jahrgang 1995, dippt gerne italienische Pizza in Apfelmus. Bislang war PR ihr Spezialgebiet: Ihren Bachelor in Öffentlichkeitsarbeit und Unternehmenskommunikation machte sie an der FH Kiel. Während des Studiums hat sie bei einer Fluggesellschaft und in der Pressestelle der Hochschule gearbeitet. Der höchste Berg, den sie je bestiegen hat, ist über 4000 Meter hoch und steht auf Borneo, jedes Jahr wandert und klettert sie in den Alpen. Sie hat ein Jahr in Brasilien gelebt und reist auch sonst gern durch Lateinamerika. Unterwegs übernachtet sie auf den Couches von Fremden. In Griechenland hat sie drei Tage bei einer 90-Jährigen und deren Sohn gewohnt, obwohl sie sich mit beiden rein gar nicht verständigen konnte. Immerhin musste sie so nicht am Strand schlafen. pal