Die Elphi-Plaza ist seit einem Jahr für Besucher geöffnet. Foto: Martin Tege

Happy Birthday Elphi-Plaza: Seit einem Jahr können Besucher kostenlos auf der Aussichtsplattform der Elbphilharmonie eine 360° Grad Aussicht auf Elbe und Hafencity genießen. Hier sieben Fakten zum Plaza-Geburtstag.

Am 4. November 2016 wurde die Plaza der Elbphilharmonie feierlich eröffnet. Seit dem treibt es täglich hunderte Besucher auf die Plattform. Sie ist nicht nur Aussichtspunkt, sondern verbindet den historischen Kaispeicher A mit dem modernen Neubau. Sie zeigt also das alte und das neue Hamburg und ist bereits jetzt zu einem der beliebtesten Touristen-Spots geworden. Für diejenigen, die es noch nicht auf die Plaza geschafft haben, hier einige Fakten.

1. Wer darf auf die Plaza und kostet es etwas?

Die Plaza ist für jedermann zugänglich. Da die Kapazität begrenzt ist, wird der Besuch über die Ausgabe von Plaza-Tickets geregelt. Kostenlose Tickets für einen Plaza-Besuch am selben Tag sind am Plaza-Ticket-Automaten, im Elbphilharmonie Besucherzentrum und im Eingangsbereich der Elbphilharmonie nach Verfügbarkeit erhältlich. Kinder unter drei Jahren brauchen kein Plaza-Ticket.

2. Lohnt es sich ein Ticket vorzubestellen?

Besonders zu der Feierabendzeit nach 17 Uhr und am Wochenende ist der Andrang vor der Elbphilharmonie groß. Wer aber etwas Zeit eingeplant hat, kann sich am Plaza-Ticket-Automaten oder Elbphilharmonie-Besucherzentrum ein kostenloses Ticket für einen – falls noch vorhanden – freien Zeitraum des Tages geben lassen und in der Zwischenzeit einen Spaziergang durch die Hafencity oder eine Hafenrundfahrt machen. Die Besucher müssen nur innerhalb des einstündigen Zeitrahmens auf dem Ticket am Eingang einchecken.

Wer aber auf Nummer sicher gehen will, kann sich bis spätestens zum Vortag des Plaza-Besuches ein Ticket online oder im Elbphilharmonie Besucherzentrum gegenüber des Konzerthauses buchen. Jedoch kostet dies 2 Euro pro Ticket. Gruppenbuchungen sind nicht möglich. Plaza-Tickets können bis zu 18 Wochen im Voraus gebucht werden.

3. Wie sieht der Weg zur Plaza aus?

Am einfachsten ist die Reise mit der U-3. Von der Haltestelle Baumwall sind es nur circa 10 Gehminuten zur Elbphilharmonie. Wer möchte kann vorher noch am „sELPHIespot“ der Haltestelle ein Foto mit dem Konzerthaus im Hintergrund machen. An der Elphi angekommen führt der Weg vom Eingangsbereich auf einer langen Rolltreppe hinauf zum Innenbereich. Sämtliche Wände, Treppen und Deckenelemente im Innern sind rasant geschwungen. Besonders markant sind hier die riesige, wellenförmigen Glasscheiben die das Innere mit dem Außenbereich verbinden.

Diese sollen laut der verantwortlichen Schweizer Architekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron an die Wellen der Elbe erinnern. Für das Konzept und den Bau des Gebäudes erhielten sie 94 Millionen Euro.

4. Wann hat die Plaza geöffnet?

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Die Plaza ist täglich von 9 bis 24 Uhr geöffnet. Wegen einiger Sonderveranstaltungen ist sie an folgenden Tagen für die Öffentlichkeit geschlossen:

29. Oktober
6. Dezember
24. Dezember (die Plaza schließt um 15 Uhr)
31. Dezember (die Plaza schließt um 15 Uhr)

5. Wie lange darf man sich auf der Plaza aufhalten?

Es gibt keine zeitliche Begrenzung pro Ticket. Wer will, kann bis zum Ende der Öffnungszeiten bleiben.

6. Wie feiert die Plaza Geburtstag?

Mit Live-Musik, Snacks und Getränken feiert die Plaza am 4. November 2017 zwischen 10 und 18 Uhr ihren ersten Geburtstag. Der Eintritt ist auch an diesem Tag frei.

Glück hat, wer an diesem Tag ebenfalls Geburtstag hat: Alle Geburtstagskinder erwartet auf der Plaza nicht nur ein Geschenk, sondern auch bis 11:30 Uhr die Chance, bei einer exklusiven Verlosung Konzertkarten, ein Essen im Störtebeker Restaurant, Führungen und andere Preise zu gewinnen. Aufgepasst: Personalausweis nicht vergessen!

7. Wird der Plazabesuch in Zukunft etwas kosten?

Die Elphi war teuer, ist teuer und wird auch weiter teuer sein. Angesichts des akuten Schimmelbefalls in der Elbphilharmonie fragt sich so mancher, wo das Geld für die Renovierung hergenommen werden soll. Etwa mit einem kostenpflichtigen Plaza-Besuch?

Schon im Mai hatte Intendant Christoph Lieben-Seutter vorgeschlagen fünf Euro Eintritt von den Besuchern zu verlangen. So könne der gesamte Betrieb gesichert werden. Aktuell sieht es aber so aus, als bleibe die Aussicht kostenlos. Schließlich sprach Olaf Scholz bei der Eröffnung von einem „Balkon für alle Hamburger“.

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Christina Höhnen, Jahrgang 1992, hat schon einmal den echten Weihnachtsmann getroffen. Der wohnt in Lappland, wohin sie während ihres Auslandssemesters in Finnland reiste. Die restliche Studienzeit verbrachte sie in Mittweida. Dort machte sie ihren Bachelor in Medienmanagement und leitete ein Jahr lang Deutschlands einzigen von Studenten geführten Lokalradiosender. Für den Umzug nach Sachsen tauschte sie Riesling gegen Pfeffi ein – Christina wuchs umgeben von Weinbergen in einem Moseldorf nahe Trier auf. Für Praktika bei einer Shopping-Vergleichs-App und bei fischerAppelt, relations zog sie nach Hamburg. Hier joggt sie am Liebsten durch Planten un Blomen und hört dabei Trash der 90er.