Aktion: Insekten zählen in Hamburg
Insekten zählen in Hamburg. Foto: Myriam/pixabay

Für die Aktion „Insektensommer“ sollen auch Hamburgerinnen und Hamburger zählen, was krabbelt und summt. Der Naturschutzbund Nabu möchte so auf das Insektensterben aufmerksam machen. 

Diesen Freitag startet die bundesweite Aktion „Insektensommer“. Vom 1. bis 10. Juni sind die Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, alles zu zählen, was krabbelt und summt. So hofft der Naturschutzbund Nabu, mehr Daten über aktuelle Arten und Trends in der Population zu erkennen.

Der Nabu-Biologe Krzysztof Wesolowski sagte zu der Aktion: „Ich würde mich freuen, wenn auch viele Hamburgerinnen und Hamburger bei der Aktion mitmachen und sich dadurch für die Insektenvielfalt begeistern würden.“

So funktioniert die Aktion

Egal ob eigener Garten, Feld oder Wald: Beobachterinnen und Beobachter sollen rund eine Stunde lang in einem Umkreis von ungefähr zehn Meter Insekten zählen. Als Insekten gelten laut Nabu rund 33.000 Arten, einschließlich Larven und Puppen. Die Beobachtungen können unter insektensommer.de eingetragen werden. Der Verein rät, Lupen zu benutzen und stellt eine App zur Verfügung, die beim Erkennen von Insekten helfen soll.

Der Nabu plant die erhobenen Daten über mehrere Jahre zu vergleichen. Die am häufigsten gemeldeten Daten werden voraussichtlich noch während der Aktion bekanntgegeben. Der zweite Teil der Aktion soll im Hochsommer vom 3. bis 12. August stattfinden.

In den vergangenen Jahren ist die Anzahl der Insekten enorm zurückgegangen, wie mehrere Studien belegen. Das Insektensterben wird unter anderem mit dem Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft in Verbindung gebracht.

sch/dpa

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Für Sophie Schreiber, Jahrgang 1994, beginnt ein gemütlicher Morgen nicht nur spät, sondern auch mit einem Frühstück im Bett. Auf Reisen sucht sie hingegen das Abenteuer: Nach dem Abitur durchquerte sie Australien und machte einen Roadtrip durch Deutschland. In Hamburg ist sie allerdings fest verwurzelt. Selbst während ihres Studiums der Kulturwissenschaften in Lüneburg pendelte sie. Ihr Faible für das Schreiben entdeckte sie während eines Praktikums in der Hamburger Redaktion von „Kulturnews“. Dort sammelte Sophie erste Erfahrungen im Lokaljournalismus, führte Interviews und berichtete über Festivals. Ihr Wissen kann sie nun bei FINK.HAMBURG anwenden und vertiefen. Das Pendeln hat damit auch ein Ende und Sophie bleiben morgens ein paar Minuten länger unter der Bettdecke. Kürzel: sch