Außenansicht des Museums. © Museum für Völkerkunde Hamburg. Foto: Paul Schimweg
Außenansicht des Museums. © Museum für Völkerkunde Hamburg. Foto: Paul Schimweg

Ab dem 11. September heißt das Museum für Völkerkunde anders: Museum am Rothenbaum, Kulturen und Künste der Welt. Der alte Name spiegle nicht mehr die Ziele und Inhalte der Institution wieder.

Am Mittwoch verkündete Direktorin Barbara Plankensteiner, dass das Museum für Völkerkunde künftig einen neuen Namen tragen wird: Museum am Rothenbaum, Kulturen und Künste der Welt (MARKK). Der Begriff „Völkerkunde“ repräsentiere nicht mehr die Inhalte und Ziele eines Museums, das sich mit der kulturellen Vielfalt der Welt befasse. Plankensteiner sagte weiter, dass für die Fortsetzung der Neupositionierung des Museums eine Neubenennung unumgänglich sei.

Der Begriff „Völkerkunde“ ist veraltet

Es gehe in einem ethnographischen Museum nicht mehr darum, verschiedene Völker abgegrenzt voneinander zu untersuchen und auszustellen. Im Mittelpunkt würden stattdessen die verschiedenen Kulturen der Welt und deren Beziehung untereinander stehen. „Der gewählte Name symbolisiert den neuen Weg, den wir bereits eingeschlagen haben“, sagte Plankensteiner. Das Museum am Rothenbaum sei ein offenes Haus, das alle einlädt, sich mit dem kulturellen Reichtum der Erde zu befassen.

Offiziell gilt der Name ab dem 11. September und wird zeitgleich mit der Ausstellung „Erste Dinge“ eingeführt.

nvp/dpa

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Nadine von Piechowski, Jahrgang 1992, studiert in dem Gebäude, in dem sie geboren wurde: die Finkenau 35, früher eine Geburtsklinik, heute die HAW Hamburg. Bislang hat sie nur nördlich der Elbe gelebt: In Kiel und Kopenhagen studierte sie Geschichte und Archäologie. Nadines ursprünglicher Plan: ein weiblicher Indiana Jones werden. Hut und Peitsche hat sie als Ausrüstung zum Abschluss schon geschenkt bekommen. Trotzdem will sie lieber in den Journalismus. Nadine absolvierte diverse Praktika, etwa in der Pressestelle des Bundes für Natur und Umweltschutz und bei „Radio Hamburg“ in der Redaktion. Beim Helms-Museum in Harburg lektorierte sie einen Ausstellungskatalog. Sie schreibt unter anderem für den Blog „Typisch Hamburch“. In ihrer Freizeit spielt sie Handball und versucht, mit ihrem bienenfreundlichen Balkon die Welt zu retten. Kürzel: nvp