Der Elbtower
So soll der Elbtower aussehen. Foto: Hosoya Schaefer Chipperfield

Der Elbtower in der Hafencity soll das höchste Gebäude Hamburgs werden. Politiker fordern nun, dass die oberste Etage für alle Hamburger zugänglich ist – als Aussichtsplattform.

235 Meter hoch soll der Elbtower werden, 700 Millionen Euro kosten und 2026 an den Elbbrücken stehen. Damit wird das Gebäude zu einem weiteren Blickfang in der Hafencity. Der SPD-Fraktionschef Dirk Kienscherf fordert nun, dass die oberste Etage als Aussichtsplattform für alle Hamburger zugänglich sein soll.

„Viele Hamburger zeigen Fotos von Städte­reisen und ihren beeindruckenden Aussichten von Aussichtsplattformen markanter Hochhäuser. Und es stellt sich im Zusammenhang mit dem Elbtower die berechtigte Frage, ob es nicht auch in Hamburg möglich sein müsste, was in anderen Metropolen wie New York, London oder Singapur selbstverständlich ist“, sagte Kienscherf gegenüber dem „Hamburger Abendblatt“.

Außerdem geht Kienscherf davon aus, dass eine Aussichtsplattform für eine Akzeptanzsteigerung in der Bevölkerung sorgen könnte. Auch der Fraktionchef der Grünen, Anjes Tjarks, spricht sich laut „Hamburger Abendblatt“ für die Plattform aus: „Einen Blick über Hamburg aus 235 Metern Höhe wäre ein absolutes Highlight, nicht nur für Touristen, sondern für alle Hamburger.“

tz

Der Elbtower in der Hafencity
Der Elbtower wird sich in die Hafencity einfügen. Foto: Signa Chipperfield
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Tobias Zuttmann, Jahrgang 1995, ist als Kind so heftig in eine Glastür gelaufen, dass er darin steckengeblieben ist. Heute bewältigt er lieber einen Halbmarathon. Nach dem Ressortjournalismus-Studium im fränkischen Ansbach absolvierte er eine Reihe von Praktika, unter anderem beim WDR, ZDF und „Kicker“. Am längsten blieb er bei ProSiebenSat.1 in der Redaktion der Sportsendung „ran“, denn auf Sport liegt auch im Journalismus sein Fokus. Anschließend folgte die Übernahme als freier Mitarbeiter. Wenn Tobias nicht gerade auf Weltreise ist, kann man ihn während der Football-Saison im ICE auf der Strecke Hamburg-München antreffen, wenn „ran“ wieder mal nach einem kompetenten Sportbericht verlangt. Dafür zeigt er vollen Einsatz: Für acht Stunden Arbeit fährt er innerhalb eines Tages zwölf Stunden Zug. Kürzel: tz