Biker versammeln sich nach Motorradgottesdienst am Hamburger Michel. Foto: Markus Scholz/dpa
Biker versammeln sich nach Motorradgottesdienst am Hamburger Michel. Foto: Markus Scholz/dpa

Rund 20.000 Motorradfahrer haben am Sonntag am Hamburger Michel den 35. Motorradgottesdienst besucht. Auf der anschließenden Fahrt im Konvoi kam es auf Höhe der Elbbrücken zu einem Unfall. Ein 65-Jähriger wurde dabei schwer verletzt.

Unter dem Motto “35 Jahre Gänsehaut” fand vergangenen Sonntag der 35. Motorradgottesdienst “Mogo” statt. Etwa 20.000 Motorradfahrer nahmen an der Veranstaltung teil, letztes Jahr waren es noch 30.000. Die Organisatoren machten das wechselhafte Wetter dafür verantwortlich, dass einige zu Hause blieben– angekündigte Unwetter blieben jedoch aus.

Im Anschluss an den Gottesdienst fuhren tausende Biker im Konvoi von Hamburg nach Buchholz in der Nordheide. Dabei kam es auf Höhe der Elbbrücken zu einem Auffahrunfall. Beide Beteiligten kamen ins Krankenhaus, ein 65-Jähriger wurde nach Angaben der Polizei schwer verletzt.

Der „Mogo Hamburg“ gilt als größter Motorradgottesdienst weltweit. Er findet seit 1984 im Hamburger Michel statt.

dpa/jt

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Jana Trietsch, Jahrgang 1992, weiß, warum Michel aus Lönneberga in Wirklichkeit Emil heißt. Die gebürtige Darmstädterin verbrachte im Rahmen ihres Medienkulturwissenschaften- und Psychologiestudiums zwei Semester im schwedischen Uppsala und kann seitdem die Bücher ihrer Kindheit in Originalsprache lesen. Nach dem Studium lernte Jana in der Lokalredaktion des „Darmstädter Echos“ ihre Heimat neu kennen. Es folgten PR-Praktika in Stockholm und Berlin im Mode- und Lifestylebereich, die Jana eine Redakteursstelle im Brand Marketing bei Zalando einbrachten. Nebenher schreibt sie als freie Autorin für „Mit Vergnügen“ und „Refinery29“ über Kultur, Mode und Millennials. Manchmal denkt sie dabei an ihren früheren Traum: eine wöchentliche Kolumne, geschrieben in einem roten Ferienhaus in Småland. jt

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