Das Quartier Horner Geest wird in den nächsten Jahren neu gestaltet werden. Illustration: arge studio urbane landschaften
Das Quartier Horner Geest wird in den nächsten Jahren neu gestaltet werden. Illustration: arge studio urbane landschaften

Der Senat hat am Dienstag den Bau neuen Wohnraums in der Horner Geest bestätigt. Bis 2030 sollen 3.100 bezahlbare Wohnungen im Quartier entstehen, zentral angebunden durch die Verlängerung der U4.

Bis 2030 sollen Familien, Senioren und Studierende in 3.100 neue Wohnungen in der Horner Geest ziehen können. Das hat der Senat bei seiner Sitzung am Dienstag beschlossen. Die Wohnungen im Quartier zwischen der Horner Rennbahn und dem Öjendorfer Park werden durch die geplante Verlängerung der U4 gut an die Hamburger Innenstadt angebunden sein.

Aktuell leben rund 19.000 Menschen im Quartier, meist in Häusern, die in den 1950er und -60er Jahren erbaut wurden. Die neuen Wohnungen sollen das Erscheinungsbild des Stadtraums bereichern. Die Pläne für die Gestaltung werden bis Ende 2019 in einem „Zukunftsbild 2030“ erarbeitet. Hamburgerinnen und Hamburger sollen laut dem Senat am Prozess beteiligt sein.

Auch wenn sich viel verändern wird, der Wohnraum in der Horner Geest soll bezahlbar bleiben. Auch soll der Stadtraum weiterhin mit vielen Grünflächen ausgestattet sein. Es gehe auch eine hohe Lebensqualität jetziger und künftiger Bewohner, so Senatorin Dorothee Stapelfeldt. „Dafür brauchen wir ein gutes Zusammenwirken aller Beteiligten und insbesondere die Einbindung der Bürgerinnen und Bürger.“

Der Stadtraum Horner Geest liegt im Osten Hamburgs. Illustration: arge studio urbane landschaften

hl

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Hannah Lesch, Jahrgang 1994, überlebte bereits Wildwasser-Rafting mit Krokodilen in Namibia. Dort hat sie auch Bogenschießen gelernt. Nach dem Bachelor im Wissenschaftsjournalismus ging sie für ein Freiwilliges Soziales Jahr nach Afrika, um für die „Deutsche Welle Akademie“ Trainings für Medienschaffende anzubieten. Nebenbei organisierte sie ein Festival, bei dem in 48 Stunden Filme produziert wurden. Wissenschaftsjournalistin möchte sie werden, seit sie bei „Jugend forscht“ einen Preis gewonnen hat. Dafür kartierte sie Mauereidechsen. Und nein, mit Harald Lesch ist sie nicht verwandt. Ihren Namensvetter und ihr Idol würde sie trotzdem gerne mal treffen. Immerhin: Seine Gehaltsabrechnung wurde ihr beim Praktikum beim „Bayerischen Rundfunk“ aus Versehen zugestellt. Geöffnet hat sie diese aber nicht. Kürzel: hl