Peter Tschentscher mit einem der neuen E-Transporter der Deutschen Post DHL. Er will die Elektromobilität Hamburgs fördern. Foto: Foto: Axel Heimken/dpa
Peter Tschentscher mit einem der neuen E-Transporter der Deutschen Post DHL. Er will die Elektromobilität Hamburgs fördern. Foto: Foto: Axel Heimken/dpa

Briefe und Pakete sollen ab nächstem Jahr nur noch mit Elektroautos, E-Bikes und Streetscootern zugestellt werden. Die Stadt Hamburg will bis Ende 2019 dafür mehr als 250 neue Ladepunkte im Stadtgebiet schaffen und so die Elektromobilität fördern.

Ab 2019 beginnt die Umstellung, spätestens 2025 wird die gesamte Logistik für Briefe und Pakete in der Hamburger Innenstadt komplett emissionsfrei sein. Das haben Bürgermeister Peter Tschentscher und Achim Kampker, Geschäftsführer der Post-Tochter StreetScooter, am Montag erklärt. Sie bestätigten eine strategische Partnerschaft Hamburgs mit der Deutschen Post DHL. Beide Parteien haben sich auf konkrete Ziele zur Förderung der Elektromobilität in Hamburg geeinigt. „Damit sorgen wir für mehr Klimaschutz und bessere Luftqualität in Hamburg“, sagte Tschentscher.

Bis Ende 2019 sollen mehr Ladestationen für Elektroautos in Hamburg geschaffen werden:  Die Stadt will die Anzahl von 730 auf 1000 ausbauen. Zusätzlich plant sie drei Be- und Entladezonen für E-Transporter und -LKWs. An denen können dann die StreetScooter der Deutschen Post andocken aber auch E-Fahrzeuge anderer Lieferfirmen.

Die Deutsche Post DHL ist bereits Betreiber der größten E-Flotte in Deutschland. In und um Hamburg wird Post mit 140 StreetScootern, 480 E-Bikes und ca. 180 E-Trikes ausgeliefert. Künftig wird die Flotte um weitere E-Transporter ergänzt werden.
 
hl