Eröffnung Filmfest Hamburg
Regisseur Benedikt Erlingsson und Schauspielerin Halldóra Geirharðsdóttir. Foto: Georg Wendt/dpa

Promis und Blitzlichtgewitter: FINK.HAMBURG war bei der Eröffnung des Filmfest Hamburg und schnappte sich zahlreiche prominente Gäste auf dem roten Teppich. Mit dabei Sibel Kekilli, Peter Lohmeyer und Hamburgs Erster Bürgermeister.

Bei der Eröffnung des 26. Filmfestes Hamburg sind sich alle Gäste auf dem roten Teppich einig: Filme sind politisch. „Sie können die Probleme unserer Gesellschaft nicht lösen, aber sie können auf die Misstände der Welt hinweisen“, sagte Albert Wiederspiel, der Festivalleiter.

„Für Künstler ist es wichtig, ein Statement zu haben, vor allem politisch. Das ist unser Job“, sagt die Schauspielerin Idil Üner. Dem Regisseur Benedikt Erlingsson fällt die Wahl zwischen der Trienale und dem Filmfest leicht: „Hamburg ist deutlich besser als Venedig“, sagt er. Und Bürgermeister Peter Tschentscher verriet FINK.HAMBURG, welcher Filmcharakter er gerne wäre (mehr im Video).

„Wir möchten gegen den Strom schwimmen“

Die isländische Komödie „Gegen den Strom“ eröffnete dieses Jahr das Filmfest. Der Regisseur Benedikt Erlingsson erzählt die Geschichte der Umweltaktvistin Halla, die einen Ein-Frau-Krieg gegen die Aluminumindustrie führt. Hauptdarstellerin des Eröffnungsfilms ist die Isländerin Halldóra Geirharðsdóttir. 

Für alle Besucher*innen des Filmfests: „Gegen den Strom“ läuft erneut am Samstag, den 29. September, um 16:30 Uhr im Passage Kino. „Noch nie war der Titel eines Eröffnungsfilms so programmatisch wie in diesem Jahr“, schreibt Wiederspiel im Programmheft. „Wir möchten in diesen zehn Filmtagen nämlich gegen den Strom schwimmen. Weg vom Alltag, weg von Streamings und Downloads – zurück ins Kino, um gemeinsam ein nicht alltägliches Filmprogramm zu erleben.“

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Pia Siber, Jahrgang 1992, hat schon einmal einem Huhn das Radfahren beigebracht. Geboren ist sie in Bremen, aufgewachsen aber auf dem Dorf. Ihre Schule ging pleite, aufs Abitur hat sie sich deshalb zu Hause vorbereitet. In Bremen hat sie Politikwissenschaft studiert, machte währenddessen PR für ein Wissenschaftskolleg und arbeitete für die „taz“, Radio Bremen und „Bento“. Ihr größtes Opfer: Nachdem sie einen Bulli ein halbes Jahr lang zum mobilen Heim ausgebaut hatte, entließ sie ihre Hündin Nala damit hinaus in die Welt – in menschlicher Begleitung. Jetzt wohnt sie in einer WG in Hamburgs Dorf: Altona. Vielleicht findet Pia hier endlich Zeit zum Akkordeonspielen oder zum Boxen. Priorität hat aber erstmal die Suche nach den besten Pommes der Stadt. Kürzel: ps