Die neuen Pfefferkörner der 15. Staffel.
Die neuen Pfefferkörner der 15. Staffel. Foto: Letterbox Filmproduktion

Die Serie „Die Pfefferkörner“ gibt es seit den 90ern. Die Ur-Fans sind heute alle in Studium, Ausbildung oder Job – und trotzdem noch lange nicht aus der Hamburger Detektivserie herausgewachsen. Wir verraten euch, wieso.

1. Reiseführer par excellence

182 Folgen in 14 Staffeln: Das macht 85 Stunden Hamburg pur – und die 15. Staffel ist bereits in Sicht. Zugegeben, früher war das für uns zweitrangig, aber „Die Pfefferkörner“ lassen so manchen Hamburger Reiseführer hinter sich. Wer alle Folgen gesehen hat, kann locker als Touristen-Guide in der Speicherstadt anfangen.

2. Nostalgie in 28 Minuten

Wenn einer anfängt die Titelmelodie zu summen, singen bald alle im Umkreis von 20 Metern mit. Das Lied erinnert uns an geschmierte Brote vor dem Fernseher und „Nur-eine-Sendung-am-Tag“-Regeln. Nach einer Folge fühlst du dich deiner Kindheit so nahe, wie lange nicht mehr.

3. Love is love

In der 15. Staffel der „Pfefferkörner“ (TV-Start: Ende 2018) zieht eine neue Familie in das Kontor der Familie Goldmann: Mutter, Mutter und die zwei Geschwister Nele und Levin. Moment mal… Mutter und Mutter? Die Macher der Serie zeigen eine gleichgeschlechtliche Ehe als funktionierendes Familienbild ohne großen Wirbel darum zu machen. Als wäre all die Aufregung um das Thema noch nie nötig gewesen. Gut!

4. Fiete war gestern

Hach ja, Fiete und Natascha: Für alle, die „Die Pfefferkörner“ seit Stunde Eins verfolgen, bleiben die zwei bis heute das unangefochtene Traumpaar. Aber alle Fiete-Fans müssen sich in der neuen Staffel auf etwas gefasst machen: Olufemi, gespielt von dem achtjährigen Spencer König, ist der jüngste der fünf Detektive und wird in Zukunft Grundschulherzen brechen. Das verschmitzte Lächeln wollt ihr euch nicht entgehen lassen!

5. Einblicke, die ihr sonst nie bekommen könntet

Wolltet ihr immer schon einmal sehen, wie eine Künstlergarderobe in der Elbphilharmonie aussieht? Oder einen Blick hinter die Kulissen des Tierpark Hagenbecks werfen? Die Pfefferkörner nehmen dich an Orte mit, die dem Otto-Normal-Hamburger sonst vorenthalten bleiben.

6. Bessere Vorbilder als die Pfefferkörner findest du nicht

Ren und Stimpy, Tom und Jerry und Invader Zim – es gibt viele witzige, aber moralisch fragwürdige Kindersendungen. „Die Pfefferkörner“ gehören nicht dazu. Es geht um Kinder, die neugierig sind und für Gerechtigkeit einstehen. Die Detektivgruppe ist für jeden ein tolles Vorbild – nicht nur für die Jüngsten unter uns.

7. Spannung für jeden

Viele Kindersendungen sind nicht nur moralisch fragwürdig, sondern auch einfach stumpf. Klar, Kinder kennen viel weniger Serien und lassen sich von hundertfach genutzten Kniffen wieder begeistern. Die Pfefferkörner schaffen es mit überraschenden Wendungen und Spannungsbögen auch die großen Zuschauer zu fesseln.

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Björn Rohwer, Jahrgang 1993, liebt drei Dinge: Sport, Musik und Technik. Während er beim Sport lieber zuschaut, ist er bei der Musik mit vollem Einsatz dabei. Seit seinem sechsten Lebensjahr singt der studierte Musikwissenschaftler im Knabenchor, spielt Klavier, Saxophon und Klarinette. Zum Journalismus hat ihn seine dritte Leidenschaft gebracht: die Technik. Für verschiedene Gamingformate rezensiert er Videospiele, führt Interviews und verfasst Hintergrundberichte. In seinem 2014 erschienenen Buch „Unnützes Wissen für Gamer“ gibt er die Antwort darauf, warum Super Mario einen Schnauzbart trägt oder wieso Lara Croft eine große Oberweite hat. Das Buch hat er während eines Kreuzbandrisses geschrieben, den er sich beim Schulsport zuzog. Das Ende der Sportlerkarriere war der Anfang des Schreibens. Kürzel: bro
Paula Loske-Burkhardt, Jahrgang 1995, dippt gerne italienische Pizza in Apfelmus. Bislang war PR ihr Spezialgebiet: Ihren Bachelor in Öffentlichkeitsarbeit und Unternehmenskommunikation machte sie an der FH Kiel. Während des Studiums hat sie bei einer Fluggesellschaft und in der Pressestelle der Hochschule gearbeitet. Der höchste Berg, den sie je bestiegen hat, ist über 4000 Meter hoch und steht auf Borneo, jedes Jahr wandert und klettert sie in den Alpen. Sie hat ein Jahr in Brasilien gelebt und reist auch sonst gern durch Lateinamerika. Unterwegs übernachtet sie auf den Couches von Fremden. In Griechenland hat sie drei Tage bei einer 90-Jährigen und deren Sohn gewohnt, obwohl sie sich mit beiden rein gar nicht verständigen konnte. Immerhin musste sie so nicht am Strand schlafen. pal