Die A7 bei Nacht. Foto: VSN/Danny Thielemann
Die A7 bei Nacht. Foto: VSN/Danny Thielemann

Obwohl auf der A7 in und um Hamburg gebaut wird, soll der Weihnachtsreiseverkehr fließen, so die zuständige Baufirma. Ein überraschender Wintereinbruch könnte die Arbeiten an der Fahrbahn jedoch verzögern.

Weihnachten ist auf allen Strecken in Deutschland unabhängig von Baustellen eine Herausforderung, so auch auf dem Teilstück der A7, das gerade in und um Hamburg ausgebaut wird. Die Arbeiten sollen teilweise im zweiten Halbjahr 2019 fertiggestellt sein. Florian Zettel, Sprecher der mit den Arbeiten beauftragten Baufirma Via Solutions Nord GmbH & Co. KG, ist jedoch zuversichtlich: „Wir gehen davon aus, dass es, wie in den vergangenen Jahren auch, keine Probleme beim Weihnachtsreiseverkehr geben wird.“

Die A7 wird von Via Solutions Nord auf einer Länge von rund 65 Kilometern zwischen dem Autobahndreieck Hamburg–Nordwest und dem Autobahndreieck Bordesholm bei laufendem Verkehr auf sechs Fahrstreifen ausgebaut. In einem Hamburger Teilstück sind es acht Fahrstreifen. Außerdem wird in Schnelsen ein Lärmschutzdeckel eingerichtet.

„Die Ausbaustrecke der Autobahn A7 von Bordesholm bis Höhe HH-Schnelsen-Nord wird bis zum Jahresende 2018 planmäßig fertiggestellt“, so Zettel. Dennoch komme es teilweise zu kleinen Verzögerungen: „Die Gesamtinbetriebnahme des Tunnels Schnelsen wird, wie bereits kommuniziert, im zweiten Halbjahr 2019 erfolgen“, sagt Zettel. Zuletzt gab es Staus aufgrund eines Lamellenbruchs.

Eine Verzögerung kann jedoch durch den Wintereinbruch erfolgen. Bei Minusgraden können beispielsweise die Fahrbahnmarkierungen nicht auf die Fahrbahn aufgetragen werden.