Die Hamburgische Bürgerschaft stimmt über den Haushalt ab. Foto: Daniel Reinhardt/dpa
Die Hamburgische Bürgerschaft stimmt über den Haushalt ab. Foto: Daniel Reinhardt/dpa

Die Hamburger Bürgerschaft hat den Doppelhaushalt 2019/2020 verabschiedet. Während die rot-grüne Landesregierung die Ausgewogenheit des Haushaltes lobte, gab es aus der Opposition Kritik.

Im nächsten Jahr wird die Stadt Hamburg mehr als 15,5 Milliarden Euro ausgeben, 2020 knapp 16 Milliarden Euro. Das hat die Hamburgische Bürgerschaft mit den Stimmen der SPD und der Grünen Donnerstagabend beschlossen. Im nächsten Jahr bedeutet das eine Steigerung der Ausgaben von mehr als neun Prozent, 2020 sogar zwölf.

Die größten Zuwächse verzeichnen die Etats für Wissenschaft, für Schule und Berufsbildung und die Innenbehörde, die um zweistelligen Prozentwerte steigen.

Bereits zum Beginn der Debatte warf CDU-Fraktionschef André Trepoll dem Senat eine unseriöse Haushaltspolitik vor, es sei „eben kein Haushalt der Zukunft. Es ist ein Haushalt des hier und jetzt und dem bevorstehenden Wahlkampf geschuldet“. Die CDU forderte, genauso wie die FDP eine größere Steuertilgung. Die Linke forderte hingegen größere Ausgaben im Sozialbereich.

Bürgermeister Peter Tschentscher lobte den Entwurf, da er beinhaltet, Steuern zurückzuzahlen, aber auch Luft für neue Investitionen zulässt und Hamburg in eine „vielversprechende Zukunft führt“.

tz/dpa

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Tobias Zuttmann, Jahrgang 1995, ist als Kind so heftig in eine Glastür gelaufen, dass er darin steckengeblieben ist. Heute bewältigt er lieber einen Halbmarathon. Nach dem Ressortjournalismus-Studium im fränkischen Ansbach absolvierte er eine Reihe von Praktika, unter anderem beim WDR, ZDF und „Kicker“. Am längsten blieb er bei ProSiebenSat.1 in der Redaktion der Sportsendung „ran“, denn auf Sport liegt auch im Journalismus sein Fokus. Anschließend folgte die Übernahme als freier Mitarbeiter. Wenn Tobias nicht gerade auf Weltreise ist, kann man ihn während der Football-Saison im ICE auf der Strecke Hamburg-München antreffen, wenn „ran“ wieder mal nach einem kompetenten Sportbericht verlangt. Dafür zeigt er vollen Einsatz: Für acht Stunden Arbeit fährt er innerhalb eines Tages zwölf Stunden Zug. Kürzel: tz