
Das Kultur- und Stadtteilfest Altonale startet an diesem Wochenende in den Straßen Altonas. Beim neuen Programmpunkt Kulturfutter werden am Sonntag Lebensmittelreste aufgetischt.
Die Altonale, Norddeutschlands größtes Kultur- und Stadtteilfest, lockt vom 31. Mai bis zum 16. Juni wieder Kulturinteressierte nach Altona. Laut der Veranstalter*innen stehen mehr als 200 kostenlose Veranstaltungen auf dem Programm. Am ersten Wochenende findet rund um den Platz der Republik ein Familienwochenende mit Antik- und Flohmarkt statt. Sonntag startet das erste Kulturfutter.
Künstler*innen aus den Bereichen Theater, Musik, Tanz und Kunst treten in den kommenden zweieinhalb Wochen an unterschiedlichen Orten in Altona auf. In diesem Jahr steht das Fest unter dem Motto Reichtum. “Wir wollen über alle Kunstsparten hinweg und gemeinsam mit den beteiligten Künstler*innen und Besucher*innen den Fragen nachgehen: Wie gehen wir mit Reichtum um? Wie beeinflusst er unser Zusammenleben?”, sagt Heike Gronholz, Geschäftsführerin der Altonale.
Kulturfutter: Verwerten statt wegwerfen
Passend zum Motto findet am Sonntag mit dem Kulturfutter ein gemeinschaftliches Abendessen statt. Für die Zubereitung der angebotenen Speisen wurden in den vergangenen Tagen überschüssige Lebensmittel bei Supermärkten und Lebensmittelläden eingesammelt. Ehrenamtliche haben bei den Vorbereitungen in der Küche des Caterers Die 2 Chefs mitgeholfen. Am Sonntag wird dann gemeinsam eine Mahlzeit für etwa 600 Menschen zubereitet. Auch am Sonntag können sich Besucher*innen der Altonale engagieren. Ab 16:30 Uhr wird gemeinsam aufgebaut, ab 19 Uhr nehmen die Beteiligten und Gäste dann an einer 132 Meter langen Tafel Platz. Unterstützt wird das Kulturfutter vom Foodsharing e.V., Hinz&Kunzt, der Hamburger Tafel, Die 2 Chefs und HausDrei e.V.
Das Programm der 17-tägigen Altonale umfasst neben Konzerten und Tanzveranstaltungen auch Lesungen und Theaterdarbietungen. Ziel der Veranstalter*innen ist es, Kultur an ungewöhnliche Orte zu bringen und niederschwellige Angebote mit einem hochqualitativen Kulturprogramm zu verbinden. Alle Angebote der Altonale sind kostenlos.
ben/dpa
Benjamin Eckert, Jahrgang 1988, hat das Unmögliche möglich gemacht: Mit nur einer Bewerbung ergatterte er in Altona ein Zimmer in seiner Traum-WG. Dass Hamburg für ihn genau die richtige Stadt ist, würde er vor seinen Freunden aus seiner Heimatstadt Dortmund niemals zugeben. Seit 2009 arbeitet er als freiberuflicher Kommunikationsdesigner, 2013 schloss er seinen Bachelor in Fotografie ab. Beim Bund der Deutschen Katholischen Jugend in Paderborn verantwortete er im Anschluss die Öffentlichkeitsarbeit und traf den Bundespräsidenten im Schloss Bellevue. Für die Landesinitiative StadtBauKultur NRW betreute er Newsletter und Webseiten. Nebenbei arbeitet Benjamin fleißig an seiner Bucketlist, einiges hat er schon abgehakt: sein eigenes Hochbett bauen, einen Baum pflanzen und ein Buch herausgeben. Kürzel: ben