Bald bekommen Fahrräder in Hamburg auf Radwegen Konkurrenz.
Bundesrat stimmt für Zulassung von E-Tretrollern. Foto: Pixabay

Bald bekommen Fahrräder in Hamburg Konkurrenz. Der Bundesrat hat entschieden, dass Elektrotretroller in Deutschland auf Radwegen fahren dürfen. Die Zulassung wurde zuvor kontrovers diskutiert.

Wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet, stimmte der Bundesrat für die Zulassung von E-Tretrollern in Deutschland. Allerdings sollen die Roller mit Elektromotor nur auf Radwegen und nicht auf Gehwegen fahren dürfen. Weiterhin sollen nur Elektrotretroller zugelassen werden, die höchstens 20 Kilometer pro Stunde fahren. Weder eine Helmpflicht noch ein Führerschein sollen benötigt werden.

Seit einem Monat dient das Betriebsgelände des Forschungszentrums Desy in Bahrenfeld als Teststrecke für Elektrotretroller des Anbieters Hive. Für den langen Fußweg zwischen den Gebäuden stehen den Mitarbeitern 100 Roller zur Verfügung. Bereits seit Herbst 2018 sind die Hive-Roller in Lissabon, Wien, Paris und anderen europäischen Städten im Einsatz. Für öffentliche Nutzung musste in Deutschland erst noch geklärt werden, wo und wie schnell die Roller fahren dürfen.

lud/kis

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Kim Staudt, Jahrgang 1996, hasst Hasskommentare. Als Werkstudentin in der Online-Redaktion der “FAZ” moderierte sie Leserkommentare und las dabei mehr Scheußlichkeiten als ihr lieb war. Es war ein harter Wechsel: Kurz davor hatte sie in der Redaktion von “InStyle” noch Kisten voller Designerstücke aus Mailand, Paris und New York durchwühlt und beim Onlinemagazin “GQ” live über die Wahl zum “Mann des Jahres” gebloggt. Ihr Lieblingsroman ist “Das Bildnis des Dorian Gray” von Oscar Wilde, “Die Leiden des jungen Werthers” las sie im Garten des Goethe-Hauses in Frankfurt. Natürlich durfte es auch für das Germanistik- und Amerikanistikstudium nur die dortige Goethe-Universität werden. Am liebsten mag sie Filme mit Plot Twist - und Serien mit F: “Fargo”, “Friends” und modern “Family”. Kürzel: kis
Lukas Dose, 1995 in Plön geboren und dort aufgewachsen, ist Nordlicht durch und durch. Auch ein kurzes Intermezzo in Salzgitter für seinen Bachelor in Medienmanagement konnte das nicht ändern – Hamburg sollte es sein. Bei einem Praktikum in der Social-Media-Agentur Elbkind rückte er unter anderem Müsliriegel für Fotoshootings ins rechte Licht. Mit seinen knapp zwei Metern ist er der Größte im FINK-Newsroom. Die geringe Beinfreiheit im Flugzeug hält ihn aber nicht davon ab, die Welt zu entdecken: Die Vereinigten Arabischen Emirate, USA und Skandinavien hat er unter anderem schon bereist. In Schweden faszinierte ihn die fortgeschrittene Digitalisierung. Bargeldloses Bezahlen, schnelles Internet, Wlan überall – gute Argumente, um nach dem Master vielleicht noch weiter in den Norden zu ziehen. Kürzel: lud