Das Museumsschiff Peking ist vor dem Stör-Sperrwerk mit Hilfe von zwei Schleppern in Richtung Peters-Werft unterwegs.
Das Museumsschiff Peking ist vor dem Stör-Sperrwerk mit Hilfe von zwei Schleppern in Richtung Peters-Werft unterwegs.

Es ist entschieden: Das Deutsche Hafenmuseum mit dem Großsegler Peking soll im neuen Stadtteil Grasbrook entstehen. Dort soll es zum kulturellen Zentrum werden, in dem Geschichten erzählt werden. Für 2025 in die Eröffnung geplant.

Das Deutsche Hafenmuseum soll im neuen Stadtteil Grasbrook entstehen. Außerdem soll die bereits existierende Ausstellungsfläche Schuppen 50A weiterentwickelt werden. Das teilte Kultursenator Carsten Brosda (SPD) am Dienstag mit. Für das Museumsprojekt wird der historische Viermaster Peking gerade restauriert und 2020 nach Hamburg geholt.

Auf dem Areal des ehemaligen Überseezentrums auf dem Grasbrook südwestlich der Elbbrücken entsteht neben dem Museum ein Wohn- und Gewerbegebiet. „Das Deutsche Hafenmuseum ist eine große Chance, Geschichten zu erzählen, die wir so noch nicht in Hamburg erzählen“, sagte Brosda. Das Hafenmuseum könne zum kulturellen Zentrum des neuen Stadtteils werden. Die Voraussetzungen für den Baubeginn will die Hafencity GmbH bis 2023 schaffen. 2025 könne das Museum fertig sein. Der Bund hat für das Projekt insgesamt 120 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Schuppen 50A wird Außenstelle

Im Moment ist das Hamburger Hafenmuseum im Schuppen 50A zu Hause. Der Standort soll künftig als Außenstelle fungieren und über einen Barkassenbetrieb mit dem Grasbrook verbunden werden. Teil des Projekts ist auch die Restauration der Viermastbark Peking. Das Schiff ist 1911 vom Stapel gelaufen und gehört zu den legendären Flying P-Linern der Hamburger Reederei F. Laeisz. Im kommenden Jahr soll es in den Hamburger Hafen gebracht werden.

Das Museum wird sich der Historie des Hamburger Hafens widmen und auch mit den Auswirkungen der Globalisierung auseinandersetzen. Das Museum soll laut Stiftung Historische Museen Hamburg an das Betriebskonzept eines modernen Hafens angelehnt sein. Neben der Ausstellung sind öffentliche Bereiche und Einrichtungen vorgesehen, die rund um die Uhr zugänglich sein sollen.

ben/dpa

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Benjamin Eckert, Jahrgang 1988, hat das Unmögliche möglich gemacht: Mit nur einer Bewerbung ergatterte er in Altona ein Zimmer in seiner Traum-WG. Dass Hamburg für ihn genau die richtige Stadt ist, würde er vor seinen Freunden aus seiner Heimatstadt Dortmund niemals zugeben. Seit 2009 arbeitet er als freiberuflicher Kommunikationsdesigner, 2013 schloss er seinen Bachelor in Fotografie ab. Beim Bund der Deutschen Katholischen Jugend in Paderborn verantwortete er im Anschluss die Öffentlichkeitsarbeit und traf den Bundespräsidenten im Schloss Bellevue. Für die Landesinitiative StadtBauKultur NRW betreute er Newsletter und Webseiten. Nebenbei arbeitet Benjamin fleißig an seiner Bucketlist, einiges hat er schon abgehakt: sein eigenes Hochbett bauen, einen Baum pflanzen und ein Buch herausgeben. Kürzel: ben