Am Freitag findet zum 15. Mal der Drachenboot-Cup auf der Alster statt. Die Michael-Stich-Stiftung sammelt mit dem Cup Spenden für einen wohltätigen Zweck. Hamburger Unternehmen und Prominente stellen die Teams.

Am 14. Juni findet das jähliche Drachenbootrennen auf der Binnenalster statt. Auf einer Strecke von 200 Metern rudern 18 Teams mit jeweils 18 Paddelnden für einen wohltätigen Zweck um die Wette.

Die Michael-Stich-Stiftung unterstützt mit den Spenden HIV-Infizierte und an Aids erkrankte Kinder. Außerdem sollen Maßnahmen zur Prävention und Aufklärung gefördert werden. Im vergangenen Jahr sammelte die Stiftung rund 250.000 Euro mit dem Cup ein.

Rennomierte Unternehmen und Prominente aus Hamburg stellen die Teams. In den letzten Jahren gingen Musiker Max Mutzke, Schauspieler Till Demtrøder, Boxerin Ina Menzer oder Tennisspieler Patrick Kühnen an den Start. Teilnehmende Unternehmen sind unter anderem Mercedes Benz, Montblanc oder die Hamburger Volksbank. Das Team „Little Beast Y Boys“  vom East Hotel war die letzten zehn Jahre Sieger und nehmen dieses Jahr erneut teil. Das eigene Team vom Stifter und ehemaliger Tennisspieler Michael Stich geht mit seinem Team „Flying Dragons“ an den Start.

Abschluss der Veranstaltung bildet ein Get-together am selben Abend im Hamburger East Hotel.

Seit 25 Jahren gegen HIV und Aids

Im Sommer 2005 wurde der erste Drachenboot-Cup zugunsten der Michael-Stich-Stiftung auf der Alster ausgetragen. Seit 25 Jahren setzt sich Michael Stich mit seiner Stiftung für HIV-Infizierte, von HIV-Betroffene und an Aids erkrankte Kinder ein. „Unser Ziel ist es, Vorurteile abzubauen, die soziale Isolation der betroffenen Kinder und Familien zu verringern und ihnen das Leben etwas zu erleichtern“, sagt Initiator Michael Stich.

Drachenboote sind seit 1989 auf der Alster zu sehen und zu hören. Damals brachten Vertreter der chinesischen Stadt Taipeh die ersten Exemplare als Gastgeschenk zum 800. Hamburger Hafengeburtstag mit.

Titelfoto: Franziska Glück

lr

Vorheriger ArtikelFliegerbombe in Wilhelmsburg erfolgreich entschärft
Nächster ArtikelKonzert-Tipp: Sons & Preachers im Tonlabor
Luise Reichenbach, Jahrgang 1994, hat vier Vornamen, nutzt aber keinen davon. Die Hamburgerin legt sich nicht gerne fest: Sie zog von Hamburg nach Bayern, wechselte von Wirtschaft zur Kommunikationswissenschaft und redet mal über Schrotträder, mal über moderne Malerei. Im Zweitfach studierte Lissy Kunstgeschichte und lernte beim deutschen Cocktailmeister den perfekten Whiskey Sour zu mixen. Bei Scholz & Friends in Berlin arbeitete sie unter anderem für Amnesty International, Mercedes und Vodafone. Für Montblanc organisierte sie Messen für die neuen Kollektionen in ihrer Heimatstadt Hamburg. Am Wochenende steht sie im Schanzenviertel am Kickertisch oder klappert mit ihrem Rad die Flohmärkte ab, immer auf der Suche nach seltenen Bildern oder neuem Lesestoff. Kürzel: lr