Die Agentur für Arbeit hat aktuelle Daten zum Hamburger Arbeitsmarkt vorgestellt. Im ersten Halbjahr ist die Zahl der Arbeitssuchenden leicht gestiegen.

Gegenüber dem Vormonat hat sich die Arbeitslosigkeit in Hamburg im Juni kaum verändert. Im Jahresvergleich ist die Zahl jedoch leicht gestiegen, wie die Hamburger Agentur für Arbeit an diesem Montag bekannt gab.

Insgesamt sind in Hamburg 64.691 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 19 mehr als im Mai, aber 886 mehr als im gleichen Monat des Vorjahres. Die Arbeitslosenquote beträgt unverändert 6,1 Prozent.

Um eine höhere Datenqualität zu sichern, forderte der Bundesrechnungshof statistische Umstellungen. So müssen Arbeitslose, die während einer befristeten Weiterbildung oder Probebeschäftigung als „arbeitssuchend“ geführt worden waren, nach dem Ende der Maßnahme wieder als „arbeitslos“ erfasst werden. Dadurch stieg bereits im Mai die Zahl der Arbeitslosen.

Noch rund 4500 freie Stellen

Gut 35.600 Hamburger*innen meldeten sich im ersten Halbjahr arbeitslos, was einen Anstieg von 3,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutet. Gleichzeitig fanden knapp 28.400 Menschen einen Job auf dem ersten Arbeitsmarkt. Das sind fast genauso viele wie im ersten Halbjahr 2018.

Trotz leicht steigender Arbeitslosenzahlen ist der Hamburger Arbeitsmarkt der Agentur zufolge dynamisch. Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten stieg nach den Daten von April innerhalb eines Jahres um 25.600 auf 996.800 Personen und dürfte in diesem Jahr die Schwelle zur Million überschreiten. Auf dem Ausbildungsmarkt sind nach Angaben der Arbeitsagentur noch rund 4500 freie Stellen zu besetzen.

isu/dpa

Titelfoto: Foto: Marcus Brandt/dpa

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Isabel Surges, Jahrgang 1994, ist bilingual aufgewachsen. Von ihrem Vater hat sie nicht nur die spanische Sprache gelernt, sondern auch ihren venezolanischen Zweitnamen bekommen: Yahaira. In Venezuela war sie zwar noch nicht, dafür allerdings mit dem Rucksack in Australien und für ein Semester in Málaga. Einen Kulturschock erlebte die gebürtige Düsseldorferin aber erst durch ihren Umzug nach Köln. Dort studierte sie Medienkulturwissenschaften sowie Germanistik und experimentierte mit neuen Formatideen im Innovationslabor der Filmproduktionsfirma Ufa. Auf deren Partys spielte sie unter anderem mit Joe Gerner Tischtennis. Als Community Managerin in den Kommentarspalten des WDR lernte sie auch die raueren Seiten des digitalen Diskurses kennen. Zuletzt schrieb sie für die Kulturredaktion der Deutschen Welle – oder wie Yahaira sagen würde: La ola alemana. Kürzel: isu