Urban Art

Millerntor Gallery #9: Kunst und Kultur für den guten Zweck

Einmal im Jahr werden die Wände im Millerntorstadion weiß gestrichen. Aber nur, damit Künstler*innen sie kurz darauf wieder anmalen. Am Donnerstag startet die Millerntor Gallery, das Kunst- und Kulturfestival von Viva con Agua.

„Water is a Human Right“ lautet das Motto, nach dem internationale Künstlerinnen und Künstler die rund 40 Wände im Millerntorstadion gestalten. Mit dabei sind unter anderem der Hamburger Train Bomber Tese, das Urban-Art-Kollektiv Tape That und die freie Illustratorin Simone Karl. Nach dem Festival, das vom 4. bis 7. Juli stattfindet, werden ihre Arbeiten ein Jahr lang das Stadion schmücken.

Zum neunten Mal findet die Millerntor Gallery statt. Das internationale Kunst-, Kultur- und Musikfestival im Millerntorstadion organisiert der Verein Viva con Agua Arts in Kooperation mit dem FC St. Pauli.

Die Erlöse aus dem Kunstverkauf sowie ein Teil der Eintrittgelder gehen traditionell an verschiedene soziale Projekte der Initiative, die sich weltweit für den Zugang zu sauberem Trinkwasser einsetzen. Anders als in den vergangenen Jahren steht in diesem Jahr ein Projekt im Mittelpunkt: „Oratta“ in Mosambik.

Sechs hauptamtlich Mitarbeitende und mehr als 200 ehrenamtliche Helfer*innen betreuen das Festival. Neben Führungen durch die Kunstausstellungen erwarten die Besucher Livemusik und Diskussionen. Das Programm am Sonntag ist vor allem auf Kinder abgestimmt.


Millerntor Gallery #9
Termine: Donnerstag, 4. Juli bis Sonntag, 7. Juli 2019. Donnerstag 16 bis 24 Uhr, Freitag und Samstag 12 bis 24 Uhr, Sonntag 12 bis 19 Uhr
Ort: Millerntorstadion, Harald-Stender-Platz 1, 20359 Hamburg
Eintritt: Tagesticket 10 Euro, ermäßigt 5 Euro. Festivaltickets 25 Euro

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Lea Zurborg, Jahrgang 1995, geht in ihrer Freizeit auf Glitzersockenjagd. Ihr liebstes Paar ist eines mit Pinguinmotiv. Schon immer balanciert sie auf dem Grat zwischen Wissenschaft und Journalismus: Nach einem freiwilligen Jahr in der Kultur- und Wissenschaftskommunikation studierte sie Biochemie in Hannover. Neben dem Studium jobbte sie in einem Schülerlabor und absolvierte die studienbegleitende Journalistenausbildung an der Katholischen Journalistenschule ifp in München. Unter anderem beim "Ostfriesischen Kurier" und bei den "Kieler Nachrichten" lernte sie lokale Berichterstattung und wie guter Onlinejournalismus funktioniert. Ins Labor kehrt sie vorerst nicht zurück, erforscht aber dafür nun ihre neue Heimat Hamburg. Kürzel: lzu
Antonie Schlenska tänzelte sich von der Ballerina zur deutschen Hip-Hop-Meisterin. 1993 in Hannover geboren studierte sie Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation in Berlin. Seit ihrer Abschlussarbeit weiß sie alles über Podcasting. In der Vermarktungsabteilung bei Gruner und Jahr analysierte sie den deutschen Zeitschriftenmarkt. Außerdem machte sie in dem Verlag Stationen im Innovation Lab, bei der „Brigitte“ und bei „Geo“. Beim Geo-Magazin gestaltete sie die Fotostrecke eines Kriegsfotografen. Privat arbeitet sie am liebsten mit einer analogen Kamera und bemalt die überbelichteten Fotos mit Acrylfarben. Zu Hause an ihrem selbstgebauten Tisch isst sie gerne Mayo mit Kroketten, Käse mit Brot oder Pesto mit Nudeln. Die Kalorien tanzt sie sowieso wieder ab. Kürzel: acs