Läufer bei einem Rennen
Foto: skeeze/Pixabay

Hamburg bekommt ein neues Laufevent. Beim 10kap-Rennen am 20. Oktober gilt es auf zehn Kilometer Strecke das eigene Alter zu schlagen. 

Am 20. Oktober findet im Inselpark Wilhelmsburg zum ersten Mal das 10kap-Rennen statt. Bei dem Lauf über zehn Kilometer stehen vor allem Läufer*innen über 40 Jahren im Fokus. Ziel ist es, weniger Minuten für die Strecke zu benötigen, als man selbst alt ist.

Die diesjährige Veranstaltung wird als Testlauf gesehen, mit der Absicht sie zukünftig zu etablieren. „Dieses neue Renn-Erlebnis soll Anreize schaffen, sich bis ins hohe Alter fit zu halten“, sagt Organisator Karsten Schölermann gegenüber der Deutschen Presseagentur. Schölermann ist unter anderem für den Hamburger Halbmarathon im Sommer und den 10-Kilometer-Alsterlauf verantwortlich. „Jedes Jahr aufs Neue das persönliche 10kap zu erreichen, soll das Ziel jedes Laufenthusiasten werden.“

Bei dem Lauf startet um 11 Uhr die älteste Teilnehmer*innengruppe. Mit jeweils einer Minute Abstand folgend daraufhin die nächst Jüngeren. Bislang haben sich für die Veranstaltung Teilnehmer*innen im Alter von 30 bis 82 Jahren gemeldet.

Der Name 10kap leitet sich zum einen von der zehn Kilometer Streckendistanz und zum anderen vom Begriff Handicap ab, da jede*r Teilnehmer*in, je nach Alter, mit einem persönlichen zeitlichen Handicap ins Rennen startet. An der Ziellinie wird das Alter der Teilnehmer*innen von der absolvierten Ergebniszeit abgezogen. Eine 50-jährige Teilnehmerin, die beispielsweise 58:30 Minuten benötigt, würde somit eine 10kap-Zeit von 8:30 Minuten erreichen.

Die hölzerne Preismedaille ist inspiriert von den runden Deckeln, die man früher auf Milchflaschen fand. Die Vorderseite ziert die Stadt und das Jahr, auf der Rückseite werden Alter, benötigte Zeit, Name und das Datum eingetragen.

dag/dpa

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Daniel Grodzki, Jahrgang 1994, lernte bereits früh, sich auf mehr als nur sein Augenlicht zu verlassen: Er hat eine degenerative Erkrankung namens Retinitis pigmentosa. So entwickelte er schnell eine Affinität für Audiovisuelles und Technik. Selbst wenn in seinem Bekanntenkreis jemand einen neuen Kühlschrank braucht, lässt er sich von Daniel beraten. Mit Gitarren, diversen weiteren Instrumenten und seiner Stimme macht er Musik, die er im Wohnzimmerstudio selbst aufnimmt und produziert. Seit 2015 kommt die Aufnahmetechnik auch fürs Podcasten zum Einsatz: In “#Reallife” spricht Daniel mit seinem Schulfreund Flo über die Belanglosigkeiten des Alltags, die Karriere als Mikro-Influencer ist in vollem Gang. An der Uni Hamburg studierte er Medien- und Kommunikationswissenschaften, seinen ursprünglichen Berufswunsch “Pokémon-Meister” hat er mittlerweile aufgegeben. Kürzel: dag

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