Lombardsbrücke Hamburg
Die Lombardsbrücke in Hamburg. Foto: Bernd Sterzl /pixelio.de

Zwischen Außen- und Binnenalster wird es eng: Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer saniert die Lombardsbrücke. Dadurch kommt es möglicherweise zu Verkehrsstörungen.

An diesem Montag beginnen die Restaurierungsarbeiten an der Lombardsbrücke. Sie dauern ein Jahr. Das Hamburger Wahrzeichen steht am Übergang zwischen der Binnen- und der Außenalster. Durch die Restaurierungsarbeiten kann es zu Verkehrsstörungen kommen. Ein Jahr lang bleibt der rechte Fahrstreifen in Richtung Wallringtunnel gesperrt. Ersatzweise richtet die Verkehrsbehörde einen Fahrstreifen auf der Gegenfahrbahn ein, sodass in beide Richtungen zwei Fahrspuren erhalten bleiben.

Umfangreiche Sanierung

Wie die Hamburger Verkehrsbehörde mitteilte, sollen bis Herbst 2020 die Fassade aus Naturstein, die gemauerten Schiffsdurchfahrten, die Balustrade und die historischen Laternen umfangreich saniert werden. An der Außenalsterseite der Brücke fehlen zudem Laternen und Fahnenmasten. Auch sie sollen im Rahmen der Restaurierung ergänzt werden. Zudem soll „ein anspruchsvolles Lichtkonzept“ installiert werden.

Bereits 2015 hatte die Verkehrsbehörde die Fahrbahnbelege der 150 Jahre alten Brücke ausgetauscht und den Rad- und Fußweg vergrößert.

abe

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Astrid Benölken, Jahrgang 1993, hat als Kind sogar die Erziehungsratgeber ihrer Eltern gelesen, wenn ihr die Lektüre ausging. Zu ihren Lieblingsbüchern zählen Klassiker von Goethe, aber auch neue Werke, wie die des Nobelpreisträgers Ishiguro. Für ihr Ressortjournalismus-Studium mit Schwerpunkt Kultur zog Astrid aus dem kleinen Ort Seppenrade im Münsterland ins bayerische Ansbach. Nach dem Studium reiste sie mit dem Rucksack durch Südamerika, Osteuropa und Indien. Als Journalistin hat sie schon für die „Westfälischen Nachrichten“, „Faz.net“, den „Bayerischen Rundfunk“ und die „Süddeutsche Zeitung“ gearbeitet – am liebsten zu Kulturthemen. Kürzel: abe