Es ist wieder soweit: Auch in diesem Jahr werden die Hamburger Alsterschwäne in ihr Winterquartier am Eppendorfer Mühlenteich gebracht.
Am Dienstag heißt es für die Alsterschwäne umziehen: Ab 11 Uhr sollen die Schwäne in der Rathausschleuse zusammengetrieben und vom Boot aus eingefangen werden. Im Winterquartier am Eppendorfer Mühlenteich verbringen die Tiere dann die kalte Jahreszeit. Vorgesehen ist, dass sie dort bis März überwintern.
Das Winterquartier verfügt über Unterwasserpumpen, damit die Wasserfläche bei Frost nicht zufriert. Die Pumpen saugen das “warme Wasser” vom Grund des Teiches an und bringen damit Bewegung in die Wasseroberfläche, heißt es auf der Website Hamburger Schwanenwesen.
Die Tiere werden mit Getreide und Grünfutter bei der Nahrungssuche unterstützt, je nach Witterung suchen sie sich aber auch einen Teil ihrer Nahrung selbst.
Hamburger Wahrzeichen
Insgesamt leben etwa 120 Schwäne auf der Alster. Sie gelten als eines der Wahrzeichen der Hansestadt. Verantwortlich für die weißen Vögel ist Schwanenvater Olaf Nieß. Das Hamburger Schwanenwesen hat eine jahrhundertelange Tradition. Das Amt des Schwanenvaters gibt es seit 1674. Die Hansestadt brach damit den Brauch, dass die Schwanenhaltung nur Königen und Fürsten vorbehalten war.
joz/dpa
Titelbild: Christian Charisius/dpa
Jonas Ziock, Jahrgang 1993, wird oft von fremden Leuten gegrüßt und hört auch auf den Namen Joshi – so heißt sein eineiiger Zwillingsbruder. Mit ihm hat er in einem Arthouse-Kino in Lübeck noch gelernt, Filme von der Filmrolle abzuspielen. In Göttingen machte er seinen Bachelor in Politikwissenschaft und belegte zusätzlich journalistische Kurse. Während seines Studiums organisierte er zusammen mit Freunden subkulturelle Konzerte. Zwei der größten Bands waren die Antilopen Gang und Sick of it All. Auch in Hamburg geht er so oft wie möglich auf Metal- und Hardcore-Konzerte. Seine zweite Leidenschaft ist das Skaten. Schon als Jugendlicher fuhr Jonas von Lübeck in die Skatehalle I-Punkt, in der er heute jobbt. Oder ist es Joshi?
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