Carsten „Erobique“ Meyer wurde am Montagabend mit dem Hamburger Musikpreis 2019 ausgezeichnet. Song des Jahres wurde „Richtig Gutes Zeug“ von Deichkind.

Bei der Verleihung des Hamburger Musikpreises wurde Carsten „Erobique“ Meyer am Montagabend in der Kategorie „100.000 Fans“ als Künstler des Jahres ausgezeichnet. Der Disco-Punk-Musiker begeistert über 91.000 monatliche Spotify-Hörer mit Liedern wie „Easy Mobeasy“, „Überdosis Freude“ und „Urlaub in Italien“. Im Mai kamen über 3000 Menschen zu „Erobiques Großer Gartenparty“ beim Stadtpark Open Air.

Song des Jahres in der Kategorie „Lieblingslied“ wurde Deichkinds „Richtig Gutes Zeug“. In der Newcomer-Kategorie gewann das feministische Künstler*innen-Kollektiv One Mother den Preis.

Preis für Engagement

Die Interessenvertretung „musicHHwomen“ wurde in der Kategorie „Hamburg brennt“ als Initiative des Jahres ausgezeichnet. Die Organisation setzt sich für mehr weibliche Teilhabe und Gleichberechtigung im Musikbusiness ein. Bei der Auszeichnung „Beste Freunde“ setzte sich das Team der Agentur „EQ:booking“ gegen die weiteren nominierten Labels und Veranstalter durch.

Anlässlich seines zehnjährigen Jubiläums legte der Hamburger Musikpreis seinen alten Namen „Hans“ ab und startete mit einem neuen Konzept: Die Jury wurde unter anderem durch Booker*innen, Veranstalter*innen, Künstler*innen und Produzent*innen besetzt und bewertete Bemühungen um Gleichberechtigung und Teilhabe, Facettenreichtum und Vielfalt.

Fernseh- und Radiomoderatorin Bianca Hauda und der Journalist und Filmemacher Hubertus Koch moderierten die Preisverleihung im Mojo Club. Elektropop-Singer-Songwriterin und Produzentin Kuoko, die Indie-Band Monako und die Musikerinnen und Rapperinnen Preach und Natascha P. von One Mother untermalten den Abend musikalisch.

cas/dpa

Titelfoto: Yvonne Schmedemann

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Die Lieblingsfarbe von Carlotta Schaffner, Jahrgang 1995, ist marineblau – klar für eine echte Hamburgerin. Ihre Urgroßmutter führte ein Hutgeschäft auf der Mönckebergstraße, die Großeltern machten daraus später ein Modekaufhaus. Das Modejournalismus-Studium in Hamburg war für Carlotta die logische Konsequenz. Für die Fashionlabels Edited, Aeyde und Be Edgy Berlin war sie unter anderem für kurze Zeit Chefredakteurin, Head of PR oder die Praktikantin. Dabei kam sie auch mal mit Andreas Bourani ins Gespräch, es ging um Neurowissenschaften. Von Berlin ging es nach Lissabon: Dort lernte Carlotta zwar kein Portugiesisch, dafür aber fließend HTML, CSS und Javascript. Das Pastel de Nata tauschte sie für den Master wieder gegen Franzbrötchen – den Hamburger S(ch)nack mag sie immer noch am liebsten. Kürzel: cas

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