Glühwein trinken für einen wohltätigen Zweck: Mit dem Event „Glühwein gegen Jacke“ rief der Männerchor Die Hamburger Goldkehlchen zur Klamottenspende für Menschen in Not auf. Mit Erfolg.  

Das Prinzip war einfach: Tausche deine alten Winterklamotten gegen einen Glühwein. So half der Männerchor Die Hamburger Goldkehlchen beim Event „Glühwein gegen Jacke“ Menschen in Not.

Ab 17 Uhr konnten Besucher am 4. November im Inferno Ragazzi Store in der Juliusstraße 36 ihre Kleidung für einen wohltätigen Zweck umtauschen.

Ein Sprinter voller Erfolg

Die Idee funktionierte. Laut Markus Tiedemann, Sänger bei den Goldkehlchen, besuchten über 500 Leute das Event. In kürzester Zeit hätten sie einen Sprinter vor dem Store in der Schanze mit ihren Klamotten gefüllt. „Und der ganze Glühwein wurde auch noch ausgetrunken. Davon ist nichts mehr übrig“, sagte Tiedemann.   

Gespendet werden die Sachen jetzt an das CaFée mit Herz. Die Hilfseinrichtung verteilt die Spenden an arbeits- und obdachlose Menschen.

Auf Facebook wies der Veranstalter gestern Vormittag darauf hin, was die Spender*innen mitbringen können: Isomatten, Handschuhe, Jacken, Pullover, Mützen und Schlafsäcke sind gern gesehen. Nur sauber mussten sie sein. Außerdem wollte der Veranstalter auf Müll verzichten. Eigene Tassen sollten die Besucher*innen mitbringen. 

Zwitschern für einen guten Zweck

Natürlich blieben sich Die Hamburger Goldkehlchen auch an diesem Abend treu. Neben Glühwein wurden auch ein paar Lieder gezwitschert. Denn unter dem Slogan „you will love it“ singen 70 Männer gemeinsam in diesem Männerchor.

Kommendes Jahr bewerben sie sich für den Eurovison Song Contest 2020 in den Niederlanden, auch wenn sie nach eigener Aussage nicht singen können.

sis

Titelfoto: unsplash/Kira auf der Heide

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Simon Schröder, Jahrgang 1992, fehlt als Schönwetter-Surfer nur eines an seiner geliebten Heimatstadt: Dauersonne. Deshalb entflieht er jeden Sommer Hamburgs Schmuddelwetter und arbeitet als Wellenreitlehrer an der französischen Atlantikküste. Sein Studium der Kulturwissenschaften in Lüneburg war ihm zu theoretisch. Praktische Arbeit fand er nach seinem Abschluss bei den Online-Magazinen "Zeitjung" und "Bento". Mit seinem Gespür für Menschen interviewte er Pornoproduzenten, Freier und Lehrer. Wenn er es an seinem Schreibtisch nicht mehr aushielt, kochte er im Nil und Salt & Silver. Für seine zwei Mitbewohner macht er noch heute seine raffinierte Bolognese. Geheimzutat: Schokolade. Das würde er aber nie jemandem verraten. Kürzel: sis

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