Zwei Fahrräder im dunklen, ein Fahrrad mit Licht, eines ohne.
Foto: Patrick Seeger/dpa

Nässe, Glätte und Dunkelheit machen es Radfahrern im Winter schwer – vor allem, wenn Licht und Bremsen streiken. Deshalb führt die Hamburger Polizei aktuell vermehrt Fahrradkontrollen durch.

Draußen ist es früh dunkel, nasse Blätter kleben auf der Straße. Wer jetzt mit dem Rad unterwegs ist, sollte sicher ausgestattet sein. Angesichts der dunklen Jahreszeit kontrolliert die Fahrradstaffel der Hamburger Polizei verstärkt Radfahrer*innen. Die Beamt*innen achten dabei besonders auf  Beleuchtung und Bremsen. Noch bis zum 13. Dezember ist die Fahrradstaffel unterwegs, vermehrt vor Schulen im gesamten Stadtgebiet.

Die Fahrradkontrollen starteten am vergangenen Montag an der Max-Brauer-Allee und vor zwei Schulen in Eppendorf. Weitere Kontrollen fanden am heutigen Dienstag in Hamm und Horn statt. Die Fahrradstaffel ist jeweils von 7:30 bis 9:30 Uhr im Einsatz. 2018 nahm die Polizei insgesamt 2980 Fahrräder unter die Lupe – 390 davon hatten gravierende technische Mängel.

Gut sichtbar, auch im Herbst und Winter

Am Mittwoch bis 19.30 Uhr soll in der Mönckebergstraße (vor dem Saturn)  auch eine Infoveranstaltung stattfinden. Ein Thema: Wie Fußgänger*innen und Radfahrer*innen im Herbst und Winter gut sichtbar sind. Die Polizei gibt an, dass dunkle Kleidung nur bis etwa 25 Meter wahrgenommen werden kann, reflektierende dagegen bis zu 150 Meter.

Eine weitere Gefahr: Fußgänger oder Radfahrer, die durch Smartphones abgelenkt sind: Darauf ist Studien zufolge mehr als die Hälfte aller Verkehrsunfälle zurückzuführen. In Hamburg verunglückten im vergangenen Jahr laut Unfallstatistik mehr als 2.500 Radfahrer*innen und etwa 1.000 Fußgänger*innen.

jag/dpa

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Jannik Golek, geboren 1994 in Altona, backt Pizza, die sogar Otto Waalkes schmeckt. Der Hamburger mit kroatischen Wurzeln ist nachtaktiv und morgens passiv, was er durch mindestens fünf Becher Kaffee ausgleicht. Überschüssige Energie baute er bei waghalsigen Bungeesprüngen im australischen Regenwald ab. In Hamburg nutzt er sie für Headbanging im Proberaum seiner Metalcore-Band “Call me home”. Nach dem Studium des Bibliotheks- und Informationsmanagements ist er als Frontend-Entwickler in einer Musikagentur tätig. Für diese hat er eine Website für die DJ-Szene umgesetzt und sich um deren Usability gekümmert. In der KFZ-Werkstatt seines Vaters schraubte er schon als Jugendlicher, seitdem ist er fasziniert von allem, was Motoren und Räder besitzt. Wenn sich das Hamburger Schietwetter erbarmt, ist er auf einem seiner beiden Motorräder unterwegs. Kürzel: jag

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