Türchen auf: In diesem Jahr erzählen Hamburger*innen im FINK.HAMBURG-Adventskalender von ihrem Leben in der Weihnachtszeit. Tore Karp ist DJ im Mojo Jazz Café und verrät, wovor er Weihnachten immer Angst hatte.

Tore Karp legt nicht nur im Mojo Jazz Café auf. Auch auf Firmenveranstaltungen spielt er unter seinen Künstlernamen „Saint One“ und „Toriño“ Musik aus der ganzen Welt.

Was bedeutet Weihnachten für Dich?

Tore: Mit der Familie zusammen zu sein, sehr viel Liebe spüren und sehr, sehr gutes Essen. Ich bin Künstler und arbeite oft am Wochenende. Meine Familie arbeitet unter der Woche – da ist es immer schwer Zeit zu finden. Aber an Weihnachten hat man dann von morgens bis abends Zeit mit der Familie. Ich habe einmal an Weihnachten gearbeitet und werde das nicht nochmal machen. Diese Zeit ist mir wichtig, deshalb will ich abends nicht weggehen und auflegen.

Wie sehr ist Weihnachten von Konsum geprägt?

Tore: An den Tagen vor Weihnachten reden die Menschen immer nur über Geschenke auch die Straßen sind mit Weihnachtswerbung zugekleistert. Ich halte nichts davon auf einmal ganz viele Geschenke zu kaufen. Das Schenken ist insgesamt zu wichtig geworden. Es geht nicht mehr darum, gemeinsam eine gute Zeit zu haben. Für mich ist es schwierig, diesem Konsumstrom zu folgen.

Welche Kindheitserinnerung verbindest Du mit Weihnachten?

Tore: Die prägendste Kindheitserinnerung an Weihnachten ist für mich, dass ich immer große Angst vor dem Weihnachtsmann hatte. Der sieht so gruselig aus. Ich hatte als Kind immer Angst vor Kostümen.

Du möchtest ein anderes Türchen öffnen? Hier geht’s zum Adventskalender.

Titelfoto: Antonie Schlenska

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Antonie Schlenska tänzelte sich von der Ballerina zur deutschen Hip-Hop-Meisterin. 1993 in Hannover geboren studierte sie Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation in Berlin. Seit ihrer Abschlussarbeit weiß sie alles über Podcasting. In der Vermarktungsabteilung bei Gruner und Jahr analysierte sie den deutschen Zeitschriftenmarkt. Außerdem machte sie in dem Verlag Stationen im Innovation Lab, bei der „Brigitte“ und bei „Geo“. Beim Geo-Magazin gestaltete sie die Fotostrecke eines Kriegsfotografen. Privat arbeitet sie am liebsten mit einer analogen Kamera und bemalt die überbelichteten Fotos mit Acrylfarben. Zu Hause an ihrem selbstgebauten Tisch isst sie gerne Mayo mit Kroketten, Käse mit Brot oder Pesto mit Nudeln. Die Kalorien tanzt sie sowieso wieder ab. Kürzel: acs

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