„Kunst für alle“ ist das Motto der Affordable Art Fair. Bis Sonntag können Kunstwerke gesehen und gekauft werden. Mit dabei sind auch drei Absolventen der Hfbk Hamburg.  

Kunst in den Messehallen: Auf der achten Affordable Art Fair in Hamburg stellen rund 500 verschiedene Künstler aus. Unter dem Motto „Kunst für alle“ werden Kunstwerke zu erschwinglichen Preisen verkauft. Etwa 100 bis 7.500 Euro kosten Werke neuer Talente und bekannter Künstler.

Tagestickets gibt es ab 16 Euro. Für ein Upgrade von vier Euro sind kuratierte Führungen inklusive. Geöffnet ist die Ausstellung am Freitag von 12.00 bis 20.00 Uhr. Am Samstag öffnen die Türen bereits um 11.00 Uhr, am Sonntag von 11.00 bis 18.00 Uhr.

Insgesamt stellen 80 nationale und internationale Galerien aus. 36 davon aus dem Ausland, 44 aus Deutschland. Auch drei Künstler*innen der Hochschule für Bildende Künste aus Hamburg zeigen dort ihre Arbeiten.

Programm für alle auf der Affordable Art Fair

Wer ein Ticket hat, kann an den Messe-Tagen an Führungen um 15.00 oder 17.00 Uhr teilnehmen. Dabei werden Galerist*innen vorgestellt, die über die Werke ihrer Künstler*innen sprechen und Einblicke in ihren Arbeitsalltag geben. Diese Führungen kosten nichts, eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Auch kuratierte Führungen stehen im Programm. Diese sind bei den Tagestickets für 20 Euro inklusive. Die Angebote „Aufkommende Künstler*innen 2019“ und „Kunst unter 500 Euro“ können vorab gebucht werden. Zudem findet ein Gespräch über „Kunst sammeln – die Passion“ statt.

Wer Kunst in Echtzeit erleben möchte, kann das im Open Studio am Stand der amerikanischen Künstlerin Brigette Hoffmann. Besucher*innen können ihr täglich um 14.00 und um 16.00 Uhr bei Produktion ihrer Kunstwerke über die Schulter schauen.

Für die jüngeren Besucher*innen gibt es am Samstag und Sonntag einen Kids-Space. Hier wird mit Farbe und Materialien experimentiert. Die Kinderbetreuung ist kostenlos, jedoch limitiert. Die Anmeldung für die Kleinen findet am Infocounter statt.

Hfbk Absolventen stellen aus

Teil der Ausstellung ist auch die Sonderschau Emerging Artist, bei der drei Absolventen der Hochschule für bildende Künste ihre Bilder vorstellen. Asana Fujikawa hat sich von der Mensch-Natur-Beziehung inspirieren lassen. In ihren Keramikarbeiten arbeitet sie Erzählungen aus der griechischen und japanischen Mythologie ein.

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Der Künstler Malte Stienen saugt den Betrachter in eine virtuelle Welt. „Ich zeige mehrere Video-Arbeiten die sich, ausgehend von sozialen Medien, mit politischen und gesellschaftlichen Themen beschäftigen“, berichtet der Künstler gegenüber FINK.HAMBURG. Eine seiner Video-Arbeiten ist die Medien-Installation „Untitled (Angst)“. Bei der ein automatisierter Kassenbon-Drucker in Echtzeit alle Twitter-Nachrichten, die das Wort Angst enthalten, in den Ausstellungsraum druckt.

Die Leinwände von Emilia Kubackis werden zu dreidimensionalen Plastiken. Auf einer Leinwand aus Leinen gießt sie ein flüssiges Polyurethan.

Die Kunst-Messe Affordable Art Fair wandert von Februar bis November unter anderem nach New York, Melbourne, Hong Kong, Mailand und Stockholm. Unterstützt wird sie von der Millerntor Gallery und Viva con Aqua Sankt Pauli e.V..

Titelfoto: Nicolas Doering

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Antonie Schlenska tänzelte sich von der Ballerina zur deutschen Hip-Hop-Meisterin. 1993 in Hannover geboren studierte sie Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation in Berlin. Seit ihrer Abschlussarbeit weiß sie alles über Podcasting. In der Vermarktungsabteilung bei Gruner und Jahr analysierte sie den deutschen Zeitschriftenmarkt. Außerdem machte sie in dem Verlag Stationen im Innovation Lab, bei der „Brigitte“ und bei „Geo“. Beim Geo-Magazin gestaltete sie die Fotostrecke eines Kriegsfotografen. Privat arbeitet sie am liebsten mit einer analogen Kamera und bemalt die überbelichteten Fotos mit Acrylfarben. Zu Hause an ihrem selbstgebauten Tisch isst sie gerne Mayo mit Kroketten, Käse mit Brot oder Pesto mit Nudeln. Die Kalorien tanzt sie sowieso wieder ab. Kürzel: acs