Strip-Zelt, Hundekekse, Kinderkarussell: In Hamburg gibt es einen Weihnachtsmarkt für jeden Geschmack. Unsere Karte und die sieben Weihnachtsmarktempfehlungen helfen euch beim Orientieren.

In Hamburg gibt es einen Weihnachtsmarkt an jeder Ecke. Ihr seid auf der Suche nach einem Glühweinstand in eurer Nähe? Dann klickt euch durch unsere Karte.

Immer noch unschlüssig, wo es hingehen soll? Dann schaut euch unsere sieben Tipps an.

Der Bunte: Winter Pride in St. Georg

Winter Pride St. Georg
Der Winter Pride in St. Georg ist der größte schwul-lesbische Weihnachtsmarkt Norddeutschlands. Foto: Ahoi Events

Wer seinen Glühwein in besonders toleranter Atmosphäre genießen möchte, ist hier genau richtig: Der Winter Pride in St. Georg ist der größte schwul-lesbische Weihnachtsmarkt Norddeutschlands. An den Ständen präsentieren sich Vereine und Gruppierungen aus der Hamburger LGBTQ-Szene. Wie jedes Jahr können auf dem Winter Pride wieder Hütten in drei unterschiedlichen Größen für Weihnachtsfeiern angemietet werden. Die Grundausstattung: Glühwein, Spekulatius und Lebkuchen.

Vom 25.11. bis 30.12. (24.12. bis 26.12. geschlossen) | Öffnungszeiten: Sonntag bis Donnerstag 12 bis 22 Uhr, Freitag und Samstag 12 bis 24 Uhr


Der Kleine: Weihnachtsmarkt Bramfeld

Stand Weihnachtsmarkt Bramfeld
Klein, aber hoho: der Weihnachtsmarkt in Bramfeld. Foto: CSE Cordula Stein Events GmbH

Mit gerade einmal fünf Hütten und einem Kinderkarussell dürfte der Weihnachtsmarkt in Bramfeld der kleinste in Hamburg sein. Obwohl die Zahl der Stände übersichtlich ist, gibt es auf dem Markt an der Herthastraße zumindest kulinarisch alles, was zu einem klassischen Weihnachtsmarktbesuch dazugehört: Gegrilltes, Gebäck und natürlich Glühwein. Auch bei der Stimmung bemüht sich „der Kleine“ mit „den Großen“ mitzuhalten: Zum Markt führt ein geschmücktes Eingangstor, die Hütten sind mit Tannenzweigen ausgekleidet und über allem spielt Weihnachtsmusik.

Vom 28.11. bis 23.12. | Öffnungszeiten: Täglich 11 bis 19 Uhr


Der Romantische: Bergedorfer Wichtelmarkt

Bergedorfer Wichtelmarkt
Der Bergedorfer Wichtelmarkt ist vor allem unter Kinder beliebt. Foto: Hamburg Events HES GmbH

Der Bergedorfer Wichtelmarkt ist einer der schönsten und romantischsten Weihnachtsmärkte Hamburgs. Seine liebevoll verzierten Altstadt-Giebelhütten sind angelehnt an die Architektur der Häuser in der Bergedorfer Altstadt. Auf dem ganzen Wichtelmarkt hängen an Bäumen und Laternen Herrnhuter Sterne. Das Highlight für die kleinen Besucher ist die Wichtelhütte im Tannenwald: Hier können die Kinder Plätzchen backen, basteln und Wichteln beim Tanzen zuschauen.

Vom 25.11. bis 30.12. (25.12. und 26.12. geschlossen) | Öffnungszeiten: Täglich 11 bis 21 Uhr


Der Anstößige: Santa Pauli an der Reeperbahn

Der Frivole unter den Weihnachtsmärkten: Santa Pauli. Foto: Marius Roeer

Eine leckere „Bordsteinschwalbe“ oder ein cremiger „Eiertrallala“ gefällig? Oder vielleicht doch lieber ein Gläschen Einhornglühwein in Santa’s Glühweinapotheke? Dann ist Hamburgs Weihnachtsmarkt für Erwachsene, der „Santa Pauli„, genau das Richtige für euch – natürlich passend an der Reeperbahn auf dem Spielbudenplatz gelegen. Glühwein unter schwebenden Weihnachtsbäumen auf dem Winterdeck, tägliche Livemusik und eine Open-Air-Kamin-Lounge: Besucher*innen erleben hier Weihnachtsfeeling mit der vollen Ladung Kiezatmosphäre – nicht zuletzt durch das Strip-Zelt mit Programm hinter dem Winterdeck. Eintritt ab 18 Jahren.

Vom 18.11. bis 23.12. | Öffnungszeiten: Montag bis Mittwoch 16 bis 23 Uhr, Donnerstag 16 bis 0 Uhr, Freitag und Samstag 13 bis 1 Uhr, Sonntag 13 bis 23 Uhr


Der Skandinavische: Weihnachtsmarkt Osterstraße

Der Weihnachtsmarkt Osterstraße von oben.
Wie hyggelig: der Weihnachtsmarkt an der Osterstraße. Foto: Pakusius

Weihnachten wie in Bullerbü: Mit seinen roten Holzhäuschen, dem Lagerfeuer und den Lichterketten bringt der Weihnachtsmarkt an der Osterstraße ein wenig „Hygge“ nach Eimsbüttel. Jeden Tag gibt es ein Kulturprogramm, das oft für Kinder gestaltet ist. Besonders geeignet ist der Markt deswegen für Familien, Astrid-Lindgren-Fans – und alle, denen Nachhaltigkeit wichtig ist: In diesem Jahr wollen die Betreiber erstmals die meisten Gerichte auf Mehrweg- statt Wegwerfgeschirr verkaufen.

Vom 21.11. bis 30.12. (24.12. bis 26.12. geschlossen) | Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 11 bis 21 Uhr, Sonntag 12 bis 20 Uhr


Der Tierische: Hundeweihnachtsmarkt in Fuhlsbüttel

Hundeweihnachtsmarkt
Auf dem Hundeweihnachtsmarkt in Fuhlsbüttel gibt es alles für den Vierbeiner. Foto: T.J.H. Hamburger Hunde GmbH

Halsbänder statt Deko-Artikel, Leckerlis statt Handbrot, Hundeleinen statt Lebkuchenherzen – auf dem Hundeweihnachtsmarkt auf dem Fuhlsbüttler Marktplatz stehen die Vierbeiner im Mittelpunkt. Herrchen oder Frauchen können hier den Hund oder die Hündin von einer Tierphysiotherapeutin trainieren lassen oder von der Tierfotografin in weihnachtlichem Ambiente ablichten lassen. Wichtig: Beim Besuch des Marktes mit dem Haustier unbedingt dessen Impfausweis mitbringen – der Vierbeiner muss mindestens drei Wochen zuvor gegen Tollwut geimpft worden sein.

Am 30.11. und 1.12. | Öffnungszeiten: Täglich 11 bis 18 Uhr


Der Historische: Weihnachtsmarkt Rathausmarkt

Weihnachtsmarkt-Rathausmarkt-Hamburg
Der Klassiker unter den Hamburger Weihnachtsmärkten: der Weihnachtsmarkt am Rathausmarkt. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa

Mit einem historischen Kinderkarussell, Kunsthandwerk und traditionellen Speisen soll der Weihnachtsmarkt auf dem Rathausmarkt Erinnerungen an Kindheitstage wecken. Jedes Jahr gesellt sich zu den knapp zwei Millionen Hamburger*innen und Tourist*innen hoher Besuch: Mehrmals am Tag fliegt der Weihnachtsmann mit seinem Schlitten über den Platz. Wegen einer Baustelle sind in diesem Jahr Weihnachtsmann, Rentiere und Engel ausnahmsweise zu Fuß unterwegs und verteilen sonntags zwischen 12 und 15 Uhr Geschenke an Kinder und Erwachsene.

Vom 25.11. bis 23.12. | Öffnungszeiten: Sonntag bis Donnerstag 11 bis 21 Uhr, Freitag und Samstag 11 bis 22 Uhr

Titelfoto: Pakusius

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Lukas Dose, 1995 in Plön geboren und dort aufgewachsen, ist Nordlicht durch und durch. Auch ein kurzes Intermezzo in Salzgitter für seinen Bachelor in Medienmanagement konnte das nicht ändern – Hamburg sollte es sein. Bei einem Praktikum in der Social-Media-Agentur Elbkind rückte er unter anderem Müsliriegel für Fotoshootings ins rechte Licht. Mit seinen knapp zwei Metern ist er der Größte im FINK-Newsroom. Die geringe Beinfreiheit im Flugzeug hält ihn aber nicht davon ab, die Welt zu entdecken: Die Vereinigten Arabischen Emirate, USA und Skandinavien hat er unter anderem schon bereist. In Schweden faszinierte ihn die fortgeschrittene Digitalisierung. Bargeldloses Bezahlen, schnelles Internet, Wlan überall – gute Argumente, um nach dem Master vielleicht noch weiter in den Norden zu ziehen. Kürzel: lud
Für Tobias Bug, Jahrgang 1993, kann ein Fußballspiel nur dann ein Erfolg werden, wenn er den linken Schuh zuerst anzieht. Seinen eher unsportlichen Bachelorabschluss hat er an der TU München in Wirtschafsingenieurwesen gemacht. Nicht nur den ersten akademischen Erfolg verbindet er mit der bayerischen Hauptstadt: Beim Oktoberfest wurde er unschuldig für drei Stunden in Haft genommen. Journalistisch hat Tobias unter anderem bei der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ im Politik- und im Wirtschaftsressort gearbeitet. Beim Reisen lässt er sich gerne die Geschichten anderer Menschen erzählen, in Norwegen hat er eineinhalb Jahre gelebt. Am glücklichsten ist er, wenn er schreibt oder am DJ-Pult House auflegt. (tob)
Astrid Benölken, Jahrgang 1993, hat als Kind sogar die Erziehungsratgeber ihrer Eltern gelesen, wenn ihr die Lektüre ausging. Zu ihren Lieblingsbüchern zählen Klassiker von Goethe, aber auch neue Werke, wie die des Nobelpreisträgers Ishiguro. Für ihr Ressortjournalismus-Studium mit Schwerpunkt Kultur zog Astrid aus dem kleinen Ort Seppenrade im Münsterland ins bayerische Ansbach. Nach dem Studium reiste sie mit dem Rucksack durch Südamerika, Osteuropa und Indien. Als Journalistin hat sie schon für die „Westfälischen Nachrichten“, „Faz.net“, den „Bayerischen Rundfunk“ und die „Süddeutsche Zeitung“ gearbeitet – am liebsten zu Kulturthemen. Kürzel: abe

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