Hamburg soll als Standort für Serienproduktionen etabliert werden. Dafür will die Stadt die Mittel für die Filmförderung um zwei Millionen Euro aufstocken.

Ist Hamburg bald Drehort für die nächsten Kultserien? Die Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein (FFHSH) hofft auf einen Obolus von zwei Millionen Euro, um in die Serienproduktion zu investieren. Das sieht ein Antrag der rot-grünen Regierungsfraktion vor. In der kommenden Woche wird in der Bürgerschaft darüber abgestimmt.

Das Geld soll beinahe ausschließlich für die Produktion von Serien vorgesehen sein, gab FFHSH-Geschäftsführer Helge Albers bekannt: „Künftig können dann Serien auf Kinoniveau direkt in unserer Region gedreht werden.“

2018 hatte die FFHSH 12,5 Millionen Euro in die Filmförderung gesteckt, größtenteils für Kinoproduktionen. Nur 600.000 Euro flossen in die Produktion von Fernsehserien. Mit der Aufstockung von zwei Millionen Euro soll sich das ändern.

Standort für High-End-Serien

Der Hamburger Regisseur Fatih Akin hatte im Oktober zusammen mit anderen Filmschaffenden mehr Geld für Hamburger Serienproduktionen gefordert. Derzeit arbeitet er selbst an einer biografischen Miniserie zu Marlene Dietrich, mit Diane Kruger in der Hauptrolle. Nun scheint seine Forderung Anklang gefunden zu haben.

Mit dem zusätzlichen Geld will FFHSH-Chef Albers Hamburg als Standort für High-End-Serien etablieren. Laufen sollen die Serien dann auf Streamingplattformen wie Netflix, Amazon oder Sky.

Laut Antrag von Grünen und SPD wolle man für die Jahre 2021 „dann für eine Verstärkung sorgen“, sprich die Geldsumme erhöhen. Ob demnächst also Zombies durch die Schanze wandern, Meth-Köche im Stadtpark campen oder ein korrupter Peter Tschentscher ins weiße Haus einzieht?

max/dpa
Titelfoto: Unsplash

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Harald Schmidt hat 1995 gesagt, dass Kinder nur noch Max, Paul oder Leonard heißen. „Namen wie blank geputzte Holztische“. Zu diesem Zeitpunkt war Max Paul Leonard Nölke seit zwei Monaten auf der Welt. Der Dortmunder Knirps teilt mit seinen Namensvettern Hobbys wie Fußball, Musik hören und Freunde treffen. Soweit, so blank geputzt. Markanter ist Max‘ Schreibe. Der herbe Ruhrpott-Schlag gepaart mit seinem Feingefühl brachten ihn in die Redaktionen der Dortmunder “Ruhr Nachrichten” und der Berliner “taz”. In Marburg hat er Sprache und Kommunikation studiert, kann auf Italienisch einen Ramazzotti bestellen und auf Niederländisch eine Frikandel Speciaal. Am liebsten sind ihm aber die Kohlrouladen von Mama. Irgendwann will er mal mit Olli Schulz ein Fischbrötchen verspeisen. Der ist sowieso lustiger als Harald Schmidt. Kürzel: max