Die FDP fordert den Senat auf: Elbe, Bille und Alster sollen sauber bleiben. Hierzu schlägt sie vor, innovative Maßnahmen zur Gewässerreinigung einzusetzen.

Hamburgs Gewässer sollen sauber bleiben. Dazu fordert die FDP den Senat auf und will moderne Techniken einsetzen. In einem Antrag schlägt die FDP vor, den Oberflächenabsauger Seabin einzusetzen. Der Seabin ist eine Art Tonne, die Müll auf der Wasseroberfläche anzieht, Plastikteilchen aufnimmt und das gefilterte Wasser wieder zurückpumpt.

„Wir wollen die Flüsse und Kanäle unserer Stadt sauberer machen, indem verstärkt auch innovative Maßnahmen zum Einsatz kommen“, sagt der Umweltexperte der FDP-Bürgerschaftsfraktion, Kurt Uwe.

Der Norddeutsche Regatta Verein setzt die Technik seit Sommer 2018 auf der Alster ein und reinigt damit den Bootshafen. So können pro Einsatz 3,9 Kilogramm an oberflächlichem Müll gefasst werden.

Seabin und Bubble Barrier Projekt

Ein weiterer Ansatz sei das niederländische Bubble Barrier Projekt. Hierbei wird eine Anlage unter Wasser installiert, die in der Tiefe treibenden Müll durch Luftbläschen an die Wasseroberfläche hochspült.

Der Senat solle sich mit diesen Möglichkeiten auseinandersetzen und Standorte in Hamburg vorschlagen, wo entsprechende Anlagen gebaut werden können.

Derzeit gibt es keine öffentlichen Fördermöglichkeiten für derartige Gewässerreinigung auf EU- oder Bundesebene. Daher schlägt die FDP ein Sponsoring-Modell vor, „um ganz Hamburg aktiv in die Reinhaltung unserer Gewässer einzubinden“, heißt es im Antrag.

max/dpa
Titelfoto: Pixabay

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Harald Schmidt hat 1995 gesagt, dass Kinder nur noch Max, Paul oder Leonard heißen. „Namen wie blank geputzte Holztische“. Zu diesem Zeitpunkt war Max Paul Leonard Nölke seit zwei Monaten auf der Welt. Der Dortmunder Knirps teilt mit seinen Namensvettern Hobbys wie Fußball, Musik hören und Freunde treffen. Soweit, so blank geputzt. Markanter ist Max‘ Schreibe. Der herbe Ruhrpott-Schlag gepaart mit seinem Feingefühl brachten ihn in die Redaktionen der Dortmunder “Ruhr Nachrichten” und der Berliner “taz”. In Marburg hat er Sprache und Kommunikation studiert, kann auf Italienisch einen Ramazzotti bestellen und auf Niederländisch eine Frikandel Speciaal. Am liebsten sind ihm aber die Kohlrouladen von Mama. Irgendwann will er mal mit Olli Schulz ein Fischbrötchen verspeisen. Der ist sowieso lustiger als Harald Schmidt. Kürzel: max