Gelöscht: 2019 feierte der Hamburger Verkehrsverbund Rekordzahlen nie zuvor nutzten so viele Fahrgäste die öffentlichen Verkehrsmittel. Doch das Corona-Virus stoppt den Erfolg vorerst. 

Der Hamburger Verkehrsverbund hat im Jahr 2019 Geschichte geschrieben. Grund sind die Rekordzahlen bei den Fahrgästen, wie der HVV in seiner Jahresbilanz am Montag mitteilte. Vergangenes Jahr fuhren 795,5 Millionen Fahrgäste mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.

Damit nutzten elf Millionen mehr Menschen das Angebot des HVV als 2018. Der Anstieg sei durch das erweiterte Ticketangebot im Dezember 2018 gekommen, so der Verbund. Besonders gefragt waren die Zeitkarten des Berufsverkehrs wie das Vollzeit-Abo oder das ProfiTicket.

Langsam nutzen wieder mehr Fahrgäste Bus und Bahn

2020 kann mit dem Erfolg des Vorjahres nicht mithalten. Durch das Corona-Virus nutzen deutlich weniger Menschen Busse und Bahnen. Mitte März sanken die Zahlen der Fahrgäste stark: Die Lockdown-Maßnahmen schränkten das öffentliche Leben vorübergehend ein. Inzwischen würden wieder mehr Personen die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen, sagte der HVV. Das Unternehmen setzt für einen sicheren Betrieb Hygieneteams ein.

Nach eigenen Angaben will der HVV 2020 sein Angebot ausbauen. Dazu zählen auch die aktuellen Bauarbeiten an der U1, um das Hamburger U-Bahn-Netz barrierefreier zu gestalten. Trotz Corona-Maßnahmen bleibe der Klimaschutz weiterhin „die zentrale Aufgabe“.

mel/dpa

Foto: Pixabay

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Melissa Körner ist schon einmal durch das größte betauchbare Wrack im Mittelmeer geschwommen - die Zenobia, 40 Meter tief, bestückt mit LKWs. Über Wasser bewegt sie sich am liebsten auf dem Surfbrett oder dem Katamaran fort. 1999 in Schleswig-Holstein geboren, bereiste sie schon früh die Welt und verbrachte fast jeden Sommer bei ihrer amerikanischen Gastfamilie in Buffalo an der kanadischen Grenze. Neben Deutsch und Englisch spricht sie auch Französisch und Spanisch. Mit Menschen unterhält sie sich gern, studiert hat sie daher Medien- und Kommunikationswissenschaften an der Uni Hamburg. Das allein war ihr zu theoretisch, praktische Erfahrung sammelte sie daher bei RTL in den Landesstudios Kiel und Hamburg. Ihr Ziel: Moderatorin. Oder noch besser, eine eigene Late-Night-Show oder Produktionsfirma – auf jeden Fall eher vor der Kamera als dahinter. Kürzel: mel