Durch die Corona-Pandemie stehen viele Unternehmen aus der Veranstaltungsbranche kurz vor der Insolvenz. Bundesweit tauchen sie heute Nacht ihre Gebäude in rotes Licht, um auf die Situation aufmerksam zu machen.
Seit Mitte März macht die Veranstaltungswirtschaft so gut wie keinen Umsatz mehr. Mit der Aktion “Night of Light” macht die Branche heute Nacht auf ihre Notlage aufmerksam: Bundesweit strahlen Veranstalter und Event Locations ihre Gebäude rot an. Die Initiator*innen fordern, dass der Staat ein Hilfsprogramm zur Rettung der Branche startet.
Das rote Licht verweist auf die kritische finanzielle Situation, in der sich die Branche befindet: Großveranstaltungen sollen bis zum 31. August 2020 verboten bleiben, hunderttausende Arbeitsplätze sind in Gefahr. Tom Koperek, Initiator der Aktion „Night of Light“ und Vorstand der LK-AG Essen, befürchtet schon jetzt: „Die nächsten 100 Tage übersteht die Veranstaltungswirtschaft nicht! Die aktuellen Auflagen und Restriktionen machen die wirtschaftliche Durchführung von Veranstaltungen quasi unmöglich.“
Zurzeit unterstützt die Regierung die Veranstaltungsbranche mit Kreditprogrammen. Dies schiebt die Zahlungsunfähigkeit schlimmstenfalls jedoch nur auf.
Die HAW Hamburg zeigt in dieser Aktion ihre Unterstützung und wird heute von 22:00 bis 1:00 Uhr nachts den Kunst- und Mediencampus Hamburg in roter Farbe beleuchten. Ermöglicht wird dies wird durch das Lichtlabor am Standort in der Finkenau. Wer sich mit der Branche solidarisch zeigen möchte, kann Bilder und Videos auf Instagram und Facebook unter dem Hashtag #nightoflight hochladen.
erg
Aylin Ergin, Jahrgang 1996, packt regelmäßig die Fluglust - je länger die Strecke, desto besser. Australien wäre noch ein Traumziel. In den USA hat sie fast alle Staaten schon abgeklappert. Auch für die Ausbildung war sie dort und kam mit zwei Bachelorabschlüssen wieder zurück: einen in Broadcasting und einen in Communications. Beim hochschuleigenen TV- und Radiosender war sie unter anderem als Graphic Designer sowie in der Regie tätig und war Mitherausgeberin der Campuszeitung. Ist die Globetrotterin in ihrer Heimat Hamburg, zieht es sie an den Hafen, der Blick auf die Wellen inspiriert sie. Ihre Zukunft sieht Aylin in der PR-Abteilung eines internationalen Industrieunternehmens, am besten eines, das etwas mit Fliegen zu tun hat. Wo auch immer sie landet, Hauptsache ihr Schreibtisch ist aufgeräumt. Bei Chaos kann sie nicht arbeiten. Kürzel: erg