In Hamburg wurden 2020 wegen Corona weniger Filme gedreht.
Hamburg wurde 2020 wegen Corona seltener als Filmkulisse genutzt. Foto: Pixabay

Wegen der Corona-Pandemie wurden in Hamburg 2020 weniger Filme gedreht. Im Vorjahr waren es noch mehr als doppelt so viele. Einige Dreharbeiten wurden aus finanziellen Gründen verschoben. 

Die Dreharbeiten für Kinofilme in den Kulissen der Hansestadt haben sich 2020 im Vergleich zum Vorjahr mehr als halbiert. Während 2019 noch 13 Produktionen in Hamburg spielten, waren es dieses Jahr der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein (FFHSH) zufolge nur sechs. Grund dafür ist die Corona-Pandemie.

Viele Dreharbeiten wurden der FFHSH zufolge verschoben. Unter anderem, weil die Finanzierung nicht gesichert war. Aufgrund der Corona-Auflagen am Set seien Produktionen teurer geworden. Demnach seien vor allem größere, internationale Filmprojekte betroffen.

Corona-Auflagen belasten Filmbudget

Geheimagent James Bond kletterte am Hotel Atlantik entlang. „Drei Engel für Charlie“ spielte in der Speicherstadt, an der Binnenalster und in der Hafencity. Die Hansestadt wurde schon häufiger Filmkulisse für internationale Blockbuster. Aber auch deutsche Filme, „Soul Kitchen“ etwa, spielten in Hamburg.

„Besonders betroffen vom Ausfallrisiko waren und sind Kinofilme“, sagt Alexandra Luetkens von der FFHSH. Kleinere Produktionsfirmen und freie Filmschaffende stünden vor dem Problem höherer Kosten. So müssen laut Lütkens weitere Fahrzeuge gemietet werden, damit die Film-Crew den notwendigen Abstand beim Catering einhalten kann. Auch die regelmäßigen Tests zwei Mal pro Woche seien belastend für das Budget.

Lütkens hält es für wahrscheinlich, dass die Pandemie in Zukunft die erzählten Geschichten in der Filmbranche beeinflusst. Auch während der Krise seien weiterhin Drehbücher geschrieben worden.

Titelbild: pixabay

cat/dpa

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Mit Barockfrisur und prunkvollem Reifrock: So konnte man Caterina Klaeden, Jahrgang 1995, in der Innenstadt von Passau bewundern. Neben ihrem Medien- und Kommunikations-Studium zeigte sie dort bei mittelalterlichen Schauspielführungen zum Beispiel das Pesthaus oder den Pranger. Beim Yoga kann sie den Kopfstand, am Handstand arbeitet sie noch. Gebürtig kommt Caterina aus dem Harz, dort entdeckte sie ihre Liebe zum Journalismus. Bei der „Goslarschen Zeitung“ leitete sie das Ressort „Junge Szene“. Für die Miniserie „Harz Attack“ berichtete sie unter anderem über ein Survival Camp. Dabei machte sie Feuer mit Feuersteinen, lernte Kräuterkunde und war mit Schlittenhunden unterwegs. Als kleines Kind wollte sie Delfin-Dompteurin werden. Heute bringt sie in ihrem Podcast „Late Night Hate mit Caty“ Leute zum Lachen und greift darin all das auf, was in ihrem verrückten Leben passiert oder sie ärgert, etwa das unterirdische W-Lan an der Uni Passau. Kürzel: cat

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