Eine lesbische Liebe zwischen zwei Welten – darum geht es in dem Film „Bonnie & Bonnie“. Für unseren Podcast haben wir Regisseur Ali Hakim in Wilhelmsburg getroffen und die verschiedenen Drehorte besucht. Dabei erzählt Hakim uns von den Dreharbeiten und seinem Job.

Auf den ersten Blick verliebt sich die 16-jährige Albanerin Yara in die blonde Kiki, ein Mädchen mit krimineller Vergangenheit. Doch ihre Liebe muss geheim bleiben, denn Yaras konservative Familie ist gegen die Beziehung. Als trotzdem herauskommt, welche Gefühle die beiden Mädchen füreinander haben, überfallen sie eine Sportbar und laufen davon – in Richtung Südfrankreich, wo Kikis Schwester leben soll.

Der Film „Bonnie & Bonnie“ feierte am 14. Juni Premiere auf dem Internationalen Filmfest in Emden-Norderney. Am 24. Oktober startet er in den deutschen Kinos. Es ist der erste Langfilm des 34-jährigen Regisseurs Ali Hakim, der in Kabul geboren wurde und seit 1994 mit seiner Familie in Hamburg-Wilhelmsburg lebt. Dort wurde „Bonnie & Bonnie“ zu großen Teilen gedreht.

Podcast: Auf den Spuren von „Bonnie & Bonnie“

Die FINK.HAMBURG-Redakteurinnen Sandra Jütte und Nina Maurer haben sich mit Hakim getroffen und mit ihm verschiedene Drehorte besichtigt. Beim Podcast-Spaziergang sprechen sie mit Hakim über Schummeleien am Set, Homophobie in Wilhelmsburg und Hakims Idee hinter dem Film.

Achtung Spoiler: Ab Minute 31 wird das Ende des Films verraten.


Ein Podcast von Nina Maurer & Sandra Jütte, Musik: Daniel Grodzki

Falls ihr die Drehorte einmal selbst besichtigen wollt, findet ihr in der interaktiven Karte die Route des Spaziergangs.

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Reiterhof, Tech-Konzern, Streetfood-Märkte – Nina Maurer , Jahrgang 1994, treibt die Neugier. Als Kind fand sie ihr Glück auf dem Rücken der Pferde. Reitlehrerin wurde sie aber nicht: Nach einem Freiwilligen Sozialen Jahr in einer Schule für Kinder mit Behinderung studierte sie Ökotrophologie in Hamburg. Ihre Begeisterung für Essen und Kommunikation vereinte sie als Werkstudentin und Volontärin in einer PR-Agentur. Für Food-Marken durchforstete sie sämtliche Blogs Deutschlands. Seit 2018 arbeitet sie in der Unternehmenskommunikation des Tech-Konzerns NXP. Wenn sich Nina nicht gerade mit künstlicher Intelligenz beschäftigt, stöbert sie in der Hamburger Gastro-Szene nach rohem Fisch und Kurzkornreis. Auch zu Hause experimentiert sie gerne: ob Sushi, Curry oder Kürbissuppe – Hauptsache viel Ingwer. Kürzel: nim
Sandra Jütte, Jahrgang 1985, hat schon beim Imperium gearbeitet. Aber keine Sorge: In diesem Fall ist das eine Schauspielagentur in Berlin. Für ihr Studium der Wirtschaftskommunikation zog sie von Niedersachsen in die Bundeshauptstadt, bevor sie für ein Reisemagazin die Straßen Kapstadts erkundete. Dem Lokaljournalismus blieb sie während ihres Volontariats bei der "Märkischen Oderzeitung" in Brandenburg treu. Die Themen waren dort sogar spannender: Sandra schrieb unter anderem über einen entführten Dackel, den Sexshop im 5000-Seelen-Dorf und dreifachen Mord. In ihrer Zukunft sieht sie sich im Online- oder Fernsehjournalismus, denn sie will mehr als nur Print. Schokolade zum Beispiel. Kürzel: sju

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