In der Corona-Zeit gibt es einen neuen Trend: Spazierengehen. Wer das langweilig findet, kann’s ja mal mit Geocaching probieren. Das ist wie „Pokémon Go“, nur ohne Monster. Wir haben den Test in Hamburg gemacht.

Schon mal von Geocaching gehört? Bei der modernen Schnitzeljagd werden versteckte Caches gesucht. Die gibt es in verschiedensten Schwierigkeitsgraden, Größen und Entfernungen. Somit ist das Geocaching-Erlebnis persönlich anpassbar und abwechslungsreich. Das Ganze lässt sich sowohl alleine als auch in der Gruppe machen – ideal für die aktuelle Zeit. 

Die FINK.HAMBURG-Redakteurinnen Christina, Aniko, Pia und Luisa haben den Selbstversuch gewagt und einen Wettkampf veranstaltet. Wer gewonnen hat, ob Geocaching in Hamburg Spaß macht und welche Tipps wir anderen Anfänger*innen geben würden, erfahrt ihr hier:

Geocaching in Hamburg: FINK-Fazit

FINK.HAMBURG Geocaching-Tipps

  1. Macht euch vorher mit den Begrifflichkeiten vertraut
    Was soll „TB“ bedeuten? Bei einigen Begriffen standen wir länger auf dem Schlauch als nötig. Vielleicht schadet es nicht, sich vorher mal ein Glossar durchzulesen, um nicht als kompletter Muggel dazustehen.
  2. Die Kleidung macht’s
    Besonders Hamburger*innen kennen es: Das Wetter spielt selten mit. Auch wir sind im Nieselregen losgezogen. Dank der richtigen Kleidung tat das dem Spaß allerdings keinen Abbruch.
  3. Geht ruhig Umwege
    Anders als in unserem Wettkampf, geht es beim Geocaching normalerweise nicht um Geschwindigkeit. Der direkte Weg ist nicht immer der schönste, vor allem innerstädtisch ist der längere Weg meist ansehnlicher und nicht so laut. Außerdem ergeben sich so Möglichkeiten, die Stadt und Umgebung nochmal ganz neu kennenzulernen. 
  4. Die Lösung ist manchmal offensichtlicher als man denkt
    Bei den von uns ausgesuchten Routen waren die Tipps teilweise sehr eindeutig – manchmal zu eindeutig. Das hängt aber sicherlich vom jeweiligen Schwierigkeitsgrad des Caches ab.

Titelbild: Pixabay; bearbeitet durch FINK.HAMBURG

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Am liebsten genießt Pia Röpke, geboren 1993 in Hamburg, die Ruhe und meditiert. Nach der Ausbildung zur Medienkauffrau beim Spiegel schlug sie ein Jobangebot dort aus und entschied sich stattdessen für die Universität. Beim Thema blieb sie aber: In Lüneburg studierte sie Digital Media, in Hongkong Creative Media. Dort entdeckte sie Achtsamkeit, Yoga und Spiritualität für sich. Das half ihr dabei, sich zu entspannen, wenn die gierige Millionenstadt zu stressig wurde. Seitdem ist sie überzeugt, dass Selbstreflexion nicht nur für sie heilsam ist, sondern auch für den Rest der Welt wichtig wäre, um die Digitalisierung sinnvoll zu gestalten. Um Digitales und Fundraising kümmert Pia sich für die Organisation Kanduyi Children e.V., die Kindern in Kenia Bildung ermöglicht. Kürzel: pia