Der Teillockdown ist bis zum 10. Januar verlängert. Das beschlossen Bundeskanzlerin Merkel und die Ministerpräsident*innen der Länder am Mittwochabend. Restaurantbesuche werden bis Ende des Jahres ausfallen.

Trotz sinkender Corona-Inzidenzwerte können Hamburger*innen in diesem Jahr nicht mehr auf einen Restaurant- oder Theaterbesuch hoffen, sagt Hamburgs Erster Bürgermeister Tschentscher (SPD) am Abend nach den Beratungen. Bund und Länder hätten sich bei der Verlängerung des Teil-Lockdowns zwar darauf geeinigt, auf besondere Entwicklungen reagieren zu können, die Schließungen der Hamburger Gastronomie- und Kultureinrichtungen werde jedoch nicht zurück genommen. Selbst weiter sinkende Zahlen der Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen unter den Grenzwert von 50 würden daran nichts ändern.

Werte müssen weiter beobachtet werden

Die Entwicklungen des Infektionsgeschehens nach den Lockerungen der Kontaktbeschränkungen über die Feiertage müssen zunächst abgewartet werden, sagte Tschentscher. Vor dem vierten Januar gäbe es kaum verlässliche Werte. Dann tagen die Ministerpräsident*innen erneut mit der Kanzlerin.

Trotz positiver Entwicklung in Hamburg: Keine Restaurantbesuche

Am Dienstag war der Inzidenzwert seit Anfang Oktober erstmals unter die 100er-Marke gefallen. Laut Gesundheitsbehörde, lag er am Mittwoch bei 93,4. Doch die Entwicklungen nach vier Wochen Teil-Lockdown seien in Deutschland unterschiedlich. Je nach Bundesland würde die Zahl der Neuinfektionen steigen, stagniere oder zurückgehen. „Wir müssen jetzt unbedingt stabil werden, möglichst niedrige Infektionszahlen haben.“, sagte Tschentscher.

ans/dpa

Titelbild: Unplash

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Es gibt keine Zeile im Film „My Fair Lady“, die Aniko Schusterius, Jahrgang 1996, nicht fehlerfrei mitsprechen kann. Trotz dieses Talents, zehn Jahren Gesangsunterricht und ihres großen Interesses für Musicals hat sich die Berlinerin letztlich gegen eine Bühnen-Karriere entschieden. Nach dem Abitur arbeitete sie als Regie- und Produktionsassistentin in verschiedenen Kindertheatern. Dort musste sie unter anderem lernen, dass Luftballons auf einem Straßenfest eine hochkomplexe bürokratische Hürde darstellen können. Während ihres Bachelors in Theaterwissenschaften und Niederlandistik lebte sie ein halbes Jahr in Groningen. Dort fühlte sie sich wegen des entspannten Lifestyles wohl, und auch, weil sie mit ihren 1,82 Meter das erste Mal nicht auffiel. Für die „Berliner Zeitung“ veröffentlichte sie erste Kolumnen. Auch mit Radio kennt sie sich aus: An der „Frankfurter Hörfunkschule“ lernte sie texten und einsprechen. Vor dem Start an der HAW sammelte Aniko noch mehr Medien-Erfahrung durch Praktika bei „Radioeins“ und beim Fernsehkanal der „Welt“ in Berlin. Dort lauerte sie auch schon mal frühmorgens vor einem Hotel, um Gesundheitsminister Jens Spahn einen O-Ton zu entlocken. Kürzel: ans