Nach 21 Corona-Infektionen im Airbus-Werk stehen bei dem Flugzeughersteller in Hamburg Reihentests und Quarantäne an. Noch ist unklar, ob sich in dem Werk die hochansteckende Virusmutation verbreitet hat.

Bei dem Flugzeughersteller Airbus in Hamburg gibt es einen Corona-Ausbruch. Insgesamt 21 Mitarbeiter*innen seien positiv auf das Coroanvirus getestet worden, sagte Martin Helfrich, Pressesprecher der Gesundheitsbehörde. Für rund 500 Mitarbeiter*innen wurde nun Quarantäne angeordnet.

Die genaue Ursache des Corona-Ausbruchs ist noch unklar. Ob es sich um eine hochansteckende Mutation des Virus handelt, konnte die Behörde nicht bestätigen. Dies bedürfe einer genaueren Untersuchung, der Genom-Sequenzierung, so Helfrich. Eine solche Untersuchung wurde angeordnet, Ergebnisse könne es frühestens Mittwoch geben.

Zahl der Infektionen sinkt langsam

Auch Airbus selbst bestätigte ein Auftreten von mehreren Corona-Infektionen in einem Produktionsbereich am Standort Hamburg. „Die entsprechenden Maßnahmen wie umgehende Reihentestungen und Quarantäne wurden umgehend eingeleitet gemäß der dafür vorgesehenen Prozesse und in Zusammenarbeit mit den Behörden“, teilte Airbus-Sprecher Daniel Werdung mit.

Mit mehr als 12.000 Mitarbeiter*innen ist Airbus der größte industrielle Arbeitgeber in Hamburg. Arbeitnehmer, die nicht in der Produktion arbeiten, befinden sich bereits seit Monaten im Homeoffice. Die Nachricht vom Corona-Ausbruch setzen der Airbus-Aktie zu, berichtete der NDR.

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen hatte sich am Sonntag um 265 erhöht. Die Inzidenz stieg von 90,9 auf 97,2. Die Corona-Neufinfektionen gehen in Hamburg dennoch langfristig betrachtet langsam aber stetig zurück. Seit Freitag müssen in Hamburgs Bussen und Bahnen sowie beim Einkaufen medizinische Masken getragen werden. Aus Stoff genähte Mund-Nasen-Bedeckungen reichen nicht mehr aus.

jos/dpa

Titelbild: Pixabay

Vorheriger ArtikelAb Montag in Kitas nur noch Notbetreuung
Nächster ArtikelHamburger Staatsoper: „Manon“-Premiere ohne Publikum
Jonathan Schanz, Jahrgang 1993, macht fast alles mit dem Fahrrad – er transportiert sogar Kleiderschrankteile und fährt in den Urlaub bis nach Madrid. Generell hinterlässt der gebürtige Darmstädter im Alltag einen kleinen ökologischen Fußabdruck, da war das Studium der Umweltwissenschaften in Lüneburg nur die logische Konsequenz. Auch sonst liebt er es, seine Umwelt zu erkunden – ob beim Bouldern oder mit einer seiner fünf Analogkameras. Beruflich spielt die Kamera ebenfalls für Jonathan eine wichtige Rolle: Für den NDR und das junge Onlineformat Funk hat er Videobeiträge darüber produziert, wie man safen Sex hat und wie ungesund es ist, Shisha zu rauchen. Im Newsroom ist er als Ordnungsfreak bekannt, sein aufgeräumter Desktop ist der beste Beweis. Kürzel: jos

1 KOMMENTAR

Comments are closed.