Die britische Corona-Mutation wurde erstmals in Hamburg festgestellt. Die Fälle gehen auf Reiserückkehrer aus Großbritannien und den Corona-Ausbruch bei dem Flugzeughersteller Airbus zurück.

Die in Großbritannien entdeckte Corona-Mutation ist in Hamburg nachgewiesen worden. Laut Gesundheitsbehörde wurde in sieben Fällen die sogenannte Variante B 1.1.7 festgestellt. Fünf der Fälle gingen auf eine Reiserückkehr aus Großbritannien zurück und stammten aus zwei familiär verbundenen Haushalten.

Die übrigen beiden Fälle traten im Rahmen des jüngsten Corona-Ausbruchs beim Flugzeughersteller Airbus auf, so die Gesundheitsbehörde. Die Betroffenen stammen aus Hamburg und dem Hamburger Umland. In einem weiteren Fall wurde eine Virusmutation nachgewiesen, jedoch nicht die Mutation aus Großbritannien, sagte ein Sprecher der Sozialbehörde gegenüber FINK.HAMBURG.

Corona-Mutation auch im Hamburger Umland

Am Wochenende war bekannt geworden, dass bei Airbus 21 Mitarbeiter*innen positiv auf das Corona-Virus getestet wurden. Für rund 500 Mitarbeiter*innen wurde Quarantäne angeordnet. „Wir arbeiten Hand in Hand mit dem Gesundheitsamt, um die Ursache für die Fälle zu ermitteln“, so ein Sprecher von Airbus.

Auch in Pinneberg wurde in zwei Fällen die britische Corona-Mutation nachgewiesen. Wie der Kreis am Mittwochabend mitteilte, waren die positiven Tests Anfang vergangener Woche aufgefallen und von dort zur Untersuchung an die Berliner Charité versandt worden. Die Charité habe dann den Verdacht bestätigt.

Die südafrikanische Mutation des Corona-Virus war schon am 14. Januar das erste Mal in Hamburg nachgewiesen worden. Das bestätigte der Sprecher der Gesundheitsbehörde dem NDR. Beide Virusvarianten sorgen nicht für schwerere Verläufe von Covid-19, könnten jedoch ansteckender sein als der in Deutschland verbreitete Erreger.

jos/dpa

Titelbild: Unsplash

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