Auch 24 Stunden nach dem Brand einer Lagerhalle in Wilhelmsburg dauern die Löscharbeiten weiterhin an. In der Umgebung kam es zeitweilig zu Verkehrsbehinderungen. Beim Regional- und Fernverkehr sind Verzögerungen angekündigt.

Am Mittwochmorgen geriet eine Lagerhalle in Wilhelmsburg in Brand. Auch nach mehr als 24 Stunden dauern die Löscharbeiten weiterhin an. In der Umgebung kam es zeitweilig zu Verkehrsbehinderungen. Beim Regional- und Fernverkehr kam es zu Verzögerungen und Ausfällen. Die Feuerwehr Hamburg informiert über den Kurznachrichtendienst Twitter über den Fortschritt im Einsatz vor Ort.

Am Mittwochmorgen gegen 5:30 Uhr war die Lagerhalle in einem Industriegebiet in Brand geraten, wie ein Sprecher der Hamburger Feuerwehr mitteilte. Die rund 60 mal 40 Meter große Halle soll als Lagerort für Kartons und Verpackungsmaterial eines Logistikunternehmens genutzt werden. Am Donnerstagmorgen ist noch kein Ende des Einsatzes in Sicht, so ein Feuerwehrsprecher.

Mehr als 150 Einsatzkräfte waren am Mittwoch im Einsatz, um die Flammen zu löschen. Insgesamt sind 90 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr, der Berufsfeuerwehr sowie des Technischen Hilfswerks vor Ort. „Die Nachlöscharbeiten in Hamburg Wilhelmsburg wurden unter dem stetigen Austausch der Einsatzkräfte die ganze Nacht über fortgeführt“, twitterte die Feuerwehr Hamburg am Donnerstag.

Erschwerte Bedingungen beim Löschen

Der Einsatz der Feuerwehr wurde durch Starkwind, Schnee und Graupel teils erheblich erschwert. Innensenator Andy Grote (SPD) hatte den Einsatzkräften am Mittwochabend für deren „nervenzehrenden und kraftraubenden Einsatz“ gedankt. „Die Anstrengung lässt sich nur erahnen“, twitterte Grote.

Anwohner mussten Fenster geschlossen halten

Angesichts der starken Rauchentwicklung bat die Feuerwehr Anwohner ihre Fenster und Türen geschlossen zu halten. Laut Polizei ist bei dem Feuer niemand verletzt worden. Sowohl die Brandursache als auch die Schadenshöhe seien aktuell noch unklar.

Zeitweise Sperrung des S-Bahn-Verkehrs

Durch den Brand kam es in der unmittelbaren Umgebung zu Verkehrsbehinderungen. Der S-Bahn-Verkehr war zwischen den Haltestellen Hammerbrook und Wilhelmsburg zeitweise unterbrochen. Ein Ersatzverkehr wurde eingerichtet. Jetzt fahren die Züge aber wieder nach Plan.

erg/dpa

Titelbild: Daniel Bockwoldt/dpa

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Aylin Ergin, Jahrgang 1996, packt regelmäßig die Fluglust - je länger die Strecke, desto besser. Australien wäre noch ein Traumziel. In den USA hat sie fast alle Staaten schon abgeklappert. Auch für die Ausbildung war sie dort und kam mit zwei Bachelorabschlüssen wieder zurück: einen in Broadcasting und einen in Communications. Beim hochschuleigenen TV- und Radiosender war sie unter anderem als Graphic Designer sowie in der Regie tätig und war Mitherausgeberin der Campuszeitung. Ist die Globetrotterin in ihrer Heimat Hamburg, zieht es sie an den Hafen, der Blick auf die Wellen inspiriert sie. Ihre Zukunft sieht Aylin in der PR-Abteilung eines internationalen Industrieunternehmens, am besten eines, das etwas mit Fliegen zu tun hat. Wo auch immer sie landet, Hauptsache ihr Schreibtisch ist aufgeräumt. Bei Chaos kann sie nicht arbeiten. Kürzel: erg

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