Die geplante Sperrung der Linie U3 beginnt schon am Donnerstagabend. Wegen Bauvorbereitungen fährt die U-Bahn dann nicht zwischen St. Pauli und Hauptbahnhof. 

Die älteste U-Bahn-Linie der Hansestadt fährt für etwas länger als ein Jahr nicht die komplette Ringrunde. Die Sperrung beginnt nun allerdings schon am 28. Januar, anstatt wie angekundigt erst am 1. Feburar. Grund dafür sind Bauvorbereitungen, so die Hochbahn.

Ab Donnerstag um 21h bis Betriebsschluss verkehrt die U3 nicht mehr zwischen den Stationen St. Pauli und Berliner Tor. Kommenden Freitag bis Sonntag werden die Stationen zwischen St. Pauli und Hauptbahnhof nicht mehr angefahren. Die Hauptsperrung beginnt dann am 1. Februar zwischen den Stationen Baumwall und Hauptbahnhof (Süd).

Mehr als 100 Jahre alte Strecke muss saniert werden

Auf der mehr als 100 Jahre alten Strecke muss zwischen den Haltestellen Rathausmarkt und Rödingsmarkt der Tunneltrog neu gebaut werden, sagte Hochbahn-Technik-Vorstand Jens-Günter. Hinzu komme die Sanierung der Haltestellen Rödingsmarkt, Rathausmarkt und Mönckebergstraße, sowie des 861 Meter langen Tunnels.

Fans des spektakulären Hafenblicks entlang der Strecke müssen aber nicht auf ihr Sightseeing verzichten. Die Lösung ist einfach: An der Station Landungsbrücken aussteigen und zu Fuß die schöne Uferpromenade entlanglaufen.

Kein Ersatzverkehr wird eingerichtet

Ein Ersatzverkehr wird nicht eingerichtet. Stattdessen müssen die Fahrgäste der U3 auf andere Linien ausweichen. So können mit den S- und U-Bahnen die Stationen Jungfernstieg (U1 und U2/U4 – sowie S1, S2 und S3), Hauptbahnhof (alle U- und S-Bahn-Linien), Steinstraße (U1), Meßberg (U1), Stadthausbrücke (S1, S2 und S3) angefahren werden.

Weitere Ausweichmöglichkeiten und Fahrempfehlung gibt es auf der Webseite der Hochbahn und des HVV.

jos/dpa

Titelbild: Jonathan Schanz

Jonathan Schanz, Jahrgang 1993, macht fast alles mit dem Fahrrad – er transportiert sogar Kleiderschrankteile und fährt in den Urlaub bis nach Madrid. Generell hinterlässt der gebürtige Darmstädter im Alltag einen kleinen ökologischen Fußabdruck, da war das Studium der Umweltwissenschaften in Lüneburg nur die logische Konsequenz. Auch sonst liebt er es, seine Umwelt zu erkunden – ob beim Bouldern oder mit einer seiner fünf Analogkameras. Beruflich spielt die Kamera ebenfalls für Jonathan eine wichtige Rolle: Für den NDR und das junge Onlineformat Funk hat er Videobeiträge darüber produziert, wie man safen Sex hat und wie ungesund es ist, Shisha zu rauchen. Im Newsroom ist er als Ordnungsfreak bekannt, sein aufgeräumter Desktop ist der beste Beweis.

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