Die Zahl der Arbeitslosen in Hamburg ist im Juni im Vergleich zum Vormonat um zwei Prozent gesunken. Noch deutlicher fällt die Erholung gegenüber dem Juni 2020 aus.

In einem Bericht hat die Bundesagentur für Arbeit die Arbeitsmarktstatistik für Juni bekannt gegeben. Die zentrale Erkenntnis: Immer mehr Arbeitslose finden wieder Jobs.

In Hamburg ist die Zahl der gemeldeten Arbeitslosen im Vergleich zum Juni 2020 um rund 5500 auf 82.200 gesunken – ein Rückgang von 6,3 Prozent. Auch gegenüber dem Vormonat setzt sich der Erholungstrend fort: Etwa 1600 Menschen konnten im Mai erfolgreich auf dem Arbeitsmarkt integriert werden. Die Bundesagentur für Arbeit spricht von einer „deutlichen Besserung“.

Die aktuellen Zahlen wirken sich auch auf die Arbeitslosenquote in Hamburg aus: Im Juni 2021 sank sie auf 7,6 Prozent. Im Juli letzten Jahres lag sie noch bei 8,2 Prozent. Während der Coronapandemie waren die Arbeitslosenzahlen in Hamburg 2020 von rund 67.000 im März auf rund 91.000 im Juli angestiegen.


Die Arbeitslosenzahlen erholen sich wieder. Quelle: Bundesagentur für Arbeit

Der Aufwärtstrend auf dem Arbeitsmarkt spiegelt sich auch auf Bundesebene wider: Dort waren die Zahlen auf rund drei Millionen Arbeitslose gestiegen. Im Juni 2021 sind sie auf rund 2,6 Millionen zurückgegangen. Das entspricht einem Rückgang von 11,56 Prozent. Aktuell liegt die Arbeitlosenquote deutschlandweit bei 5,7 Prozent.

uhl/dpa

Titelbild: Jens Kalaene/dpa

1997 bekam Google seinen Namen – so auch Simon Uhl. Eine weitere Gemeinsamkeit: die Informatik. Aber Google liebt Big Data, Simon setzt sich aktiv dagegen ein. Seine Bachelorarbeit schrieb der gebürtige Stuttgarter über Datenjournalismus und baute ein Google-Street-View für das Stuttgart im Jahr 1942. Die schwäbische Kehrwoche lässt der selbsternannte Chaosmensch lieber ausfallen. Er versichert, dass sein Chaos einer eigenen Ordnung folgt. Simon liebt internationale Filme und geht mehrmals in der Woche ins Kino – für Film- und Musikfestivals reist er überall hin. Seinen Namen konnte er auch schon einmal auf der Leinwand bewundern: Bei einer Fußball-Dokumentation, für die er Kamera und Schnitt gemacht sowie zahlreiche Interviews geführt hat. Sonst schreibt er für nischige Online-Magazine über In-Vitro-Fleisch, Start-ups oder Computer-Hardware. (Kürzel: uhl)