XXL-ICE fährt von Hamburg in den Süden

Mehr Sitzplätze im neuen XXL-ICE

XXL ICE Deutsche Bahn
Der neue XXL-ICE der Deutschen Bahn fährt auch in Hamburg. Foto: Deutsche Bahn AG / Volker Emersleben

Zugreisende aus Hamburg können erstmals in den neuen XXL-ICE der Deutschen Bahn einsteigen. Der 347 Meter lange Hochgeschwindigkeitszug verbindet die Hansestadt mit Süddeutschland und der Schweiz. 

Seit der Veröffentlichung des DB-Sommerfahrplans am 13. Juni ist klar: Wer im Sommer mit dem Zug von Hamburg in den Süden fahren will, dem wird es hoffentlich an Sitzplätzen nicht mangeln. Denn die Bahn setzt ab jetzt einen neuen extra großen ICE auf dieser Strecke ein.

Insgesamt 918 Passagiere finden im Neuzuwachs der Hamburger ICE-Verbindungen Platz – und damit etwa fünfmal so viele wie in einem typischen Mittelstreckenflugzeug. Mit seinen insgesamt 13 Teilen ist der XXL-ICE der längste seiner Art: Er misst eine Rekord-Gesamtlänge von 347 Metern.

Mit dem XXL-ICE unterwegs bis in die Schweiz

Die neue ICE-Anbindung führt von Hamburg aus via Hannover und Frankfurt (Main) bis in die Schweiz. Dort hält der Zug in Basel, Zürich und Chur. Auch auf der Route Hamburg–Dortmund–Köln–Frankfurt Flughafen–Stuttgart–München ist der Riese unterwegs.

Die Erweiterung des ICE-Angebots gilt als wichtiger Bestandteil der Mobilitätswende. Seit dem Beginn des Regelbetriebs 1991 sind laut Bahn bereits 1,5 Milliarden Fahrgäste umweltfreundlich mit den ICE gereist. Um den CO2-freundlichen Personentransport weiter auszubauen, soll die 330 Zug starke ICE-Flotte bis 2026 auf 421 Fahrzeuge anwachsen. Insgesamt sollen rund 8,5 Milliarden Euro in neue Züge des Fernverkehrs investiert werden.

ebo

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Elena Bock geht nie ohne Vorfreude auf ihr Müsli am nächsten Morgen schlafen. Über ihr Lieblingsfrühstück unterhielt sie sich auch schon mal zehn Minuten mit dem Musiker Harry Styles, als er einen Kaffee bei ihr bestellte. Geboren ist Elena 1995 in Karlsruhe. Für ihren Bachelor in Kommunikations- und Multimediamanagement verschlug es sie zunächst nach Düsseldorf. Dort hat sie neben dem Studium in einer Presseagentur gearbeitet und unter anderem ein Onlinemagazin für Immobilien, Kultur sowie Nachhaltigkeit betreut. In Hamburg entdeckte sie durch Praktika – beim Emotion Verlag und „Women‘s Health“ – das journalistische Arbeiten für sich. Wenn Elena mal eine Auszeit braucht, geht sie alleine ins Programmkino oder liest ein Buch. Ihre Lieblingsautorin war schon immer Cornelia Funke, auch die hat übrigens an der HAW studiert. Kürzel: ebo

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