Gute Nachrichten für alle Fußballfans: Ab dem dritten Spieltag sind wieder Gästefans in Stadien erlaubt – rechtzeitig zum Derby zwischen HSV und St. Pauli.

Ab dem dritten Spieltag der kommenden Saison – am 13. August in der zweiten Bundesliga und am 29. August in der ersten Bundesliga – dürfen wieder Gästefans in die Stadien kommen. Das haben die 36 Vereine der ersten und zweiten Bundesliga am gestrigen Mittwoch beschlossen.

„Solange die Zuschauerkapazitäten noch gesetzlichen Beschränkungen unterliegen, sollen demnach fünf Prozent der Tickets pro Spiel Gästefans vorbehalten werden“, heißt es in der Mitteilung. Bei einem Wegfall der Beschränkungen werde automatisch zum eigentlich vorgesehenen Kontingent von zehn Prozent zurückgekehrt, so die Deutsche Fußball Liga (DFL).

Gästefans bei Hamburger Stadtderby zugelassen

In der ersten Bundesliga startet der dritte Spieltag am 29. August, wo der VfL Wolfsburg zu Hause auf RB Leipzig trifft. In der zweiten Liga kommt der Beschluss gerade richtig: Zum Lokalderby zwischen dem FC St. Pauli und dem Hamburger SV am 13. August. Es wird das erste Derby seit der Corona-Krise sein, bei dem Fans beider Clubs im Stadion zugelassen sind.

Sportchef des FC St. Pauli, Andreas Bornemann, zeigt sich zufrieden mit der Entscheidung der DFL. Glücklich sei er aber nur bei einer 100-prozentigen Auslastung des Stadions. Vorerst darf es nur eine Auslastung der Kapazität von 50 Prozent geben, wobei die Höchstzahl auf 25 000 Zuschauer:innen begrenzt ist. „Für den Moment und angesichts der Situation können wir aber gut damit leben und haben entsprechend auch zugestimmt“, sagt Bornemann.

Die Politik hatte unlängst grünes Licht für die Stadion-Rückkehr von Zuschauern in der Spielzeit 2021/22 gegeben.

Weiterhin fünf Auswechslungen möglich

Außerdem beschloss die DFL, dass auch in der kommenden Saison fünf Auswechslungen erlaubt sind. Die Möglichkeit zu einer solchen Anpassung des Wechselkontingents hatte das für das Regelwerk verantwortliche International Football Association Board (IFAB) zuvor auch für die Saison 2021/22 eingeräumt.

dpa/roh

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Als ein Eichhörnchen sich tagelang in einem Hamburger Möbelhaus verschanzte, war Max Rohloff mehrmals live vor Ort, als Reporter für NDR 90,3. An das Mikrofon kam er durch ein FSJ bei Radio Rudi im Emder Krankenhaus. Geboren ist Max 1997 in Göttingen. Er studierte im sächsischen Mittweida Medienmanagement, was gut passte, gibt es dort doch ein eigenes Studio für den Studierendensender. Seine Bachelorarbeit schrieb er über die Swop-Technologie, die es möglich macht, in einer Radio-App Songs auszutauschen, wenn sie einem nicht gefallen. Nach dem Studium zog er nach Hamburg und ist hier als Reporter für die Morningshow von NDR 90,3 unterwegs. In seiner Freizeit tauscht Max Mikro gegen Sticks: Er spielte schon im Göttinger Symphonieorchester und in diversen Bands Schlagzeug. (Kürzel: roh)