Köhlbrandbrücke: Abrissplan steht

Tunnel als Ersatz

Die Köhlbrandbrücke soll bis 2036 abgerissen werden.
Die Köhlbrandbrücke soll bis 2036 abgerissen werden. Foto: Pixabay/ Lacherlott

Lange wurde darüber spekuliert, jetzt ist es offiziell: Die Köhlbrandbrücke wird abgerissen. Nach Informationen von FINK.HAMBURG soll die Brücke bis 2036 endgültig entfernt werden. Die neue Querung ist schon geplant.

Marode und zu niedrig: Schon länger ist bekannt, dass die Köhlbrandbrücke mittelfristig ersetzt werden muss. Jetzt ist der Zeitplan bekannt: Spätestens 2034 sollen die Abrissarbeiten beginnen – 2036 soll die Brücke final entfernt sein, das bestätigte die Behörde für Wirtschaft und Innovation Hamburg gegenüber FINK.HAMBURG. Dann soll bereits die neue Köhlbrandquerung im Einsatz sein.

Tunnelröhre ersetzt Köhlbrandbrücke

Laut den Plänen wird der Verkehr zukünftig nicht mehr über eine Brücke, sondern durch einen Tunnel geleitet. Dieser besteht aus zwei Röhren mit je zwei Etagen, die unter der Elbe verlaufen sollen. Auf der oberen Bahn sollen Autos und Lastwagen fahren, unten Fahrräder und selbstfahrende Lastwagen. Ende 2026 soll der Bau starten – spätestens 2033 soll der Tunnel fertig sein. Die Querung wird dann nördlich der Stelle verlaufen, wo aktuell noch die Köhlbrandbrücke steht.

Dafür nimmt die Stadt viel Geld in die Hand: Die Baukosten belaufen sich auf mehr als drei Milliarden Euro. Unklar ist noch, wie viel der Bund davon übernimmt.

wyn

Vorheriger ArtikelAcht Tonnen Kokain geschmuggelt: Prozess am Landgericht beginnt
Nächster ArtikelEpidemische Lage soll enden – Tschentscher für Übergangslösung
Einem der eloquentesten Rhetoriker Deutschlands die Sprache verschlagen? Hat Wyn Matthiesen, Jahrgang 1996, bereits geschafft. An seinem ersten Tag als Praktikant beim „Stern“ erklärte er Gregor Gysi die „Swipe Up“-Funktion bei Instagram und ließ den Politiker mit einem Wisch staunend zurück. Immer mit Handy und MoJo-Equipment ausgestattet, interviewte der mobile Reporter für „Spiegel“ und „Stern“ bereits Verschwörungstheoretiker auf Anti-Corona-Demos, Bestatter im Pandemie-Alltag und Remote Worker auf Gran Canaria. Zuvor studierte er PR in Kiel. Grauen Beton und rauen Jargon schätzt er nicht nur an seiner Heimat Dortmund-Dorstfeld, sondern auch in den Texten seines Lieblingsrappers Trettmann. (Kürzel: wyn)