Wegen Sanierungsarbeiten wird ab Montag eine Röhre für einen Monat gesperrt. Der Verkehr im Elbtunnel wird durch die anderen Röhren geleitet.

Ab Montagabend um 20 Uhr wird im Elbtunnel eine von vier Röhren für einen Monat komplett gesperrt. Grund dafür ist die veraltete Lichttechnik, die nun erneuert werden soll. Arbeitsteams rüsten die Lichter der gesamten Tunnelanlage auf energiearme LED-Leuchten um. So lange muss der Verkehr auf der A7 durch die anderen Röhren geleitet werden.

Mögliche Staus durch Sperrung im Elbtunnel

Damit weiterhin drei Fahrspuren nach Süden und drei Richtung Norden führen, werden die Fahrstreifen in der zweiten Röhre aufgeteilt. Dort herrscht nun auf einer Spur Gegenverkehr.

Vergrößern

Elbtunnel-Roehren
Die neue Streckenführung im Hamburger Elbtunnel. Grafik: Laurenz Gottstein

Wegen der Kollisionsgefahr ist hier nur Tempo 60 erlaubt. Autofahrer müssen sich deshalb auf kleinere Staus einstellen.

Neue LED-Technik

Die ersten drei Röhren des Elbtunnels sind Anfang der 70er Jahre in Betrieb genommen worden. 2002 folgte die Eröffnung von Röhre vier. Im Zuge dessen wurde die komplette Verkehrstechnik im Elbtunnel modernisiert. Nach 20 Jahren soll die Technik nun erneut nach und nach auf den neuesten Stand gebracht werden. In den kommenden Monaten ist daher auch mit weiteren Verkehrseinschränkungen durch Bauarbeiten zu rechnen.

roh

Vorheriger ArtikelZuschlagen in drei Minuten
Nächster ArtikelDFB-Pokal: FC St. Pauli trifft auf Union Berlin, HSV auf Karlsruher SC
Als ein Eichhörnchen sich tagelang in einem Hamburger Möbelhaus verschanzte, war Max Rohloff mehrmals live vor Ort, als Reporter für NDR 90,3. An das Mikrofon kam er durch ein FSJ bei Radio Rudi im Emder Krankenhaus. Geboren ist Max 1997 in Göttingen. Er studierte im sächsischen Mittweida Medienmanagement, was gut passte, gibt es dort doch ein eigenes Studio für den Studierendensender. Seine Bachelorarbeit schrieb er über die Swop-Technologie, die es möglich macht, in einer Radio-App Songs auszutauschen, wenn sie einem nicht gefallen. Nach dem Studium zog er nach Hamburg und ist hier als Reporter für die Morningshow von NDR 90,3 unterwegs. In seiner Freizeit tauscht Max Mikro gegen Sticks: Er spielte schon im Göttinger Symphonieorchester und in diversen Bands Schlagzeug. (Kürzel: roh)