Hamburger Ballett-Tage: Tänzer des Bundesjugendballetts während einer Probe zu
Hamburger Ballett-Tage: Tänzer des Bundesjugendballetts während einer Probe zu "Die Unsichtbaren". Foto: Kiran West

Am Donnerstag eröffnen die 47. Hamburger Ballett-Tage des Hamburg Ballett John Neumeier. Sie bilden den feierlichen Schlusspunkt der Hamburger Ballett-Saison 2021/2022, die unter dem Motto „Zurück in die Zukunft“ stand.

Die 47. Hamburger Ballett-Tage starten am 16. Juni mit einer Uraufführung von John Neumeiers „Die Unsichtbaren“.  Der Intendant des Hamburger Balletts erarbeitet das Stück mit dem Ensemble des Bundesjugendballetts. Aufführungsort ist das Ernst Deutsch Theater.

Die Unsichtbaren

Getreu dem Motto „Zurück in die Zukunft“ befasst sich die neueste Kreation John Neumeiers‘ mit der Entwicklung des modernen Tanzes im Deutschland der 1920er-Jahre. Choreograf*innen wie Rudolf von Laban und Mary Wigmann wirkten stilprägend für die damalige Tanzszene: Sie setzten neue Impulse und brachten dem Genre Erfilg und Beliebtheit ein. Anhand von Texten, Gesang, Musik und Tanz erleben Zuschauer*innen heute, wie schwer es die damaligen Tänzer*innen durch die Machtergreifung der Nationalsozialisten hatten.

Alle Aufführungen der 47. Hamburger Ballett-Tage

Nach der Uraufführung geht das jährliche Ballettfestival weiter mit der Premiere von „The Winter’s Tale“, choreografiert vom Briten Christopher Wheeldon. Außerdem werden Klassiker wie „Dornröschen“ oder „Hamlet 21“ zu sehen sein. Am 28. und 29. Juni ist das Polnische Nationalballett mit „The Tempest“ zu Gast in Hamburg. Den feierlichen Höhepunkt setzt traditionell die Nijinsky-Gala XLVII am 3. Juli.

Das Programm

  • 16. Juni: „Die Unsichtbaren“
  • 19. Juni: „The Winter’s Tale“
  • 20. Juni: „Erste Schritte“
  • 21. Juni: „The Winter’s Tale“
  • 22. Juni: „Die Glasmenagerie“
  • 23. Juni: „Sylvia“
  • 24. Juni: „Dornröschen“
  • 25. Juni: „Hamlet 21″
  • 26. Juni: „Beethoven-Projekt II“
  • 28. und 29. Juni: „The Tempest“
  • 30. Juni: „Liliom“
  • 01. Juli: „The Winter’s Tale“
  • 02. Juli: „Ghost Light“
  • 03. Juli: „Nijinsky-Gala XLVII“

Vergünstigte Tickets

Das Ernst Deutsch Theater bietet für bestimmte Gruppen – Schüler*innen, Studierende, Arbeitssuchende oder Schwerbehinderte – ermäßigte Karten an.

Auch die Staatsoper Hamburg bietet Ermäßigungen für junge Menschen bis 30 oder Menschen mit Schwerbehinderung an.

Für die Ballettaufführung „Ghost Light“ am 02. Juli gibt es eine Sonderaktion, bei der unter 30-Jährige Tickets für fünf Euro erwerben können.

juk/dpa

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Für Julia Kaiser, 1995, ist nichts unmöglich – sobald sie ihren ersten Kaffee hatte. Ob Technofestivals im Schwarzwald organisieren, Lampen und Stühle gestalten oder den Industrieroboter Horst online vermarkten – sie springt gern ins kalte Wasser und lernt dann schwimmen. Studiert hat sie in Konstanz: internationales Management mit dem Schwerpunkt Südostasien, weil das spannender klang als BWL. Dafür hat sie ein Jahr in Indonesien und Malaysia gelebt und gearbeitet. Den dort verbreiteten Leitsatz „Jam karet“, was soviel heißt wie: „kein Stress“, hat sie mit zurück nach Deutschland gebracht. Diese Gelassenheit half ihr, als sie im Alleingang für den Onlineauftritt eines Start-ups verantwortlich war. Mit der gleichen Geduld sucht Julia auf Flohmärkten nach Schätzen. Ihr tollster Fund: zwei Cocktail-Sessel, die sie komplett neu bepolstert hat. Kürzel: juk